In der Super League lief schon der ein oder andere grosse Namen auf, der seine anschliessende Weltkarriere entweder in der Schweiz lancierte oder sie dort ausklingen liess. In diesem Artikel listen wir einmal die ehemaligen Super-League-Spieler auf, die in ihrer Karriere den grössten Transfererlös für ihre Vereine einspielen konnten.
Die Top-7 nehmen wir etwas genauer unter die Lupe, da diese sogar in den Top-250 weltweit zu finden sind. Das Feld führt übrigens Neymar an, der in seiner Karriere seinen Teams unglaubliche 400 Mio. Euro an Transfergeldern einbrachte.
Der Argentinier ist einer der ganz Grossen in der Fussballgeschichte, darf der heute 46-Jährige mit viel Stolz auf seine sehr erfolgreiche Karriere zurückblicken. Der Innenverteidiger spielte für Topclubs wie AS Roma, Real Madrid oder Inter Mailand und nebst zahlreichen Meistertiteln konnte er auch einmal den Henkelpott in der Champions League in die Höhe strecken.
Als Walter Samuel im Sommer 2004 von der AS Roma zu Real Madrid wechselte, liessen sich die Madrilenen seine Dienste 25 Mio. Euro kosten. Dies war letztlich sein teuerster Wechsel. Um seine Karriere ausklingen zu lassen, wechselte der Routinier im Sommer 2014 von Inter Mailand ablösefrei in die Super League zum FC Basel. Mit den Bebbi bestritt der Argentinier noch zwei Saisons und feierte gleich zweimal den Schweizer Meistertitel. Im Sommer 2016 beendete er dann seine Karriere.
Wenig überraschend gehört der Schweizer Nati-Captain zu den grössten Exportschlagern der Super League. Der heutige Star von Bayer Leverkusen verbrachte seine gesamte Jugend beim FC Basel und er durfte bei den Bebbi auch seine ersten Profischritte machen. Zwei Meistertitel und einen Cupsieg eroberte er mit seinem Herzensverein, bevor es ihn im Sommer 2012 für 8,5 Mio. Euro in die Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach zog.
Bei den Deutschen entwickelte sich Xhaka zu einem Leistungsträger und seine starke Entwicklung sorgte dafür, dass Arsenal im Sommer 2016 gleich 45 Mio. Euro für ihn auf den Tisch blätterte. Es ist bis heute die mit Abstand höchste Ablösesumme, die für einen Schweizer gezahlt worden ist. Im Sommer 2023 zog es ihn dann zurück nach Deutschland, wo Leverkusen die insgesamt 15 Mio. Euro, die man in ihn investiert hat, zu keinem Zeitpunkt bereuen dürfte. Schliesslich ist er absoluter Schlüssel- und Führungsspieler bei der Werkself und einer der grossen Erfolgsgaranten.
Der Zauberzwerg ist der Schweizer Spieler mit dem höchsten Karriere-Transfererlös. Der mittlerweile 32-Jährige konnte in seiner Karriere insgesamt 71,5 Mio. Euro für seine Vereine einspielen. Vom FC Basel wechselte das Eigengewächs im Sommer 2012 für 11,8 Mio. Euro in die Bundesliga zum grossen FC Bayern München, mit welchen er unter anderem das prestigeträchtige Triple gewinnen konnte.

Trotz guter Ansätze schaffte er es nie zum Stammspieler und wechselte danach zu Inter Mailand und Stoke City, bevor er dann im Sommer 2018 in Liverpool landete. Dort eroberte er unter Trainer Jürgen Klopp erneut den Henkelpott in der Champions League und nach weiteren Stationen in Lyon sowie in Chicago spielt der langjährige Nati-Crack seit dieser Saison wieder in seiner Heimat beim FC Basel. Am meisten Geld blätterte etwas überraschend Stoke City für XS23 auf den Tisch, holte man ihn damals im Sommer 2015 für 17 Mio. Euro aus Italien.
Das "Enfant terrible" darf in dieser Auflistung natürlich nicht fehlen, auch wenn Mario Balotelli, gemessen an seinem enormen Potenzial, fast zu wenig aus seinen Möglichkeiten gemacht hat. Der Italiener spielte schon für zahlreiche Vereine, wobei natürlich die Topteams Manchester City, Inter Mailand, AC Mailand und Liverpool herausragen.
City war es dann auch, welche im Sommer 2010 immerhin 29,5 Mio. Euro für den Stürmer bezahlten. Es war gleichzeitig die grösste Ablösesumme, die ein Verein für Balotelli auf den Tisch geblättert hat. Der Italiener gewann insgesamt vier Meistertitel (3x Inter und 1x ManCity) sowie einmal die UEFA Champions League (mit Inter Mailand).
Ende August 2022 wechselte er dann als grosser Hoffnungsträger ins Wallis zum FC Sion, wo er aber überhaupt nicht funktionierte und letztlich sogar als grosses Missverständnis in Erinnerung bleiben wird. Nur gerade 19 Pflichtspiele (sechs Tore) waren seine Ausbeute aus einer Saison. Nach einer Rückkehr zu Demirspor ist der 34-Jährige mittlerweile vereinslos.
Dank seines Sommerwechsels von Bologna nach England zu Arsenal katapultierte sich Riccardo Calafiori sogleich in die Top-3 der Ex-Super-League-Spieler mit den meisten generierten Transfereinnahmen. Schliesslich überwiesen die Gunners 45 Mio. Euro für den italienischen Shootingstar, was er insbesondere seiner bärenstarken letzten Saison zu verdanken hat.
Im Sommer 2022 wechselte der Verteidiger für die stolze Summe von 10,2 Mio. Euro von der AS Roma nach Basel und wie sich herausstellen sollte, haben die FCB-Verantwortlichen mit seiner Verpflichtung ein goldenes Händchen bewiesen. Nach nur einer Saison und insgesamt 38 Pflichtspielen für die Bebbi (ein Tor und drei Assists) zog es ihn zurück in seine italienische Heimat zu Bologna. Dank der hohen Weiterverkaufsbeteiligung, die der FCB aushandeln konnte, bescherte ihnen der italienische Nati-Spieler ein Gesamtpaket von rund 24,5 Mio. Euro.

Vom Namen und den Erfolgen her ist Mohamed Salah vermutlich der grösste Super-League-Exportschlager aller Zeiten. Der Ägypter hat nach seinem Engagement beim FC Basel eine Weltkarriere hingelegt und sich insbesondere beim FC Liverpool zu einem der besten Spieler der Welt gemausert. Der mittlerweile 32-Jährige trug anderthalb Saisons lang von Sommer 2012 bis Ende Januar 2014 das Trikot der Bebbi, wo er mit 37 Scorerpunkten (20 Tore und 17 Assists) aus 79 Pflichtspielen gar nicht einmal die alles überragenden Zahlen lieferte.
Trotzdem erkannte Chelsea das enorme Potenzial des Flügelspielers, die ihn für 16,5 Mio. Euro von Basel loseisen konnten und den Bebbi damit ein Transferplus von 14 Mio. Euro bescherten. In England konnte sich der ägyptische Superstar aber vorerst nicht durchsetzen und mehrere Leihen nach Italien waren die Folge. Bei der AS Roma fand er dann sein Glück, die ihn nach einer Leihgebühr von fünf Mio. Euro im Sommer 2016 fix für 15 Mio. verpflichteten. Seine überragenden Leistungen in Italien riefen dann den FC Liverpool auf den Plan, die sich seine Dienste gleich 42 Mio. kosten liessen.
Wie wir heute wissen, war das Geld bestens investiert, trug er massgeblich dazu bei, dass er mit seiner Mannschaft Champions League und Premier League gewinnen konnte. Heute beträgt sein Marktwert nach wie vor satte 55 Mio. Euro, wobei sein Wert einst sogar 150 Mio. Euro hoch datiert gewesen ist.
Der Ex-CSSL-Kicker, welcher in seiner Karriere bislang zusammengezählt den grössten Transfererlös einspielen konnte, ist Matheus Cunha. Der Brasilianer kickte in der Saison 2017/18 für den FC Sion, wo er mit insgesamt 18 Scorerpunkten (zehn Tore und acht Assists) aus 29 Ligaspielen mehr als überzeugen konnte. Nach nur einer Saison in der Schweiz zog es den damals 19-Jährigen in die Bundesliga zu RB Leipzig, sie liessen sich die Dienste des Riesentalents gleich 15 Mio. Euro kosten.
Anderthalb Saisons später verpflichtete dann Hertha BSC den elfmaligen Nati-Spieler für 18 Mio. Euro, bevor er dann für stolze 35 Mio. Euro in die La Liga zu Atlético Madrid weiterzog. Danach ging es zügig weiter auf die Insel. Wolverhampton lotste den Offensivspieler im Sommer 2023 für satte 50 Mio. fix in die Premier League. Bei den Engländern hat sich Cunha zum absoluten Leistungsträger aufgeschwungen. Dadurch steht im Sommer 2025 bereits der nächste Wechsel an, der seinen Vorsprung in diesem Ranking noch einmal deutlich ausbaut. Für knapp 75 Millionen Euro wird der Offensivspieler von Wolverhampton zu Manchester United wechseln. Damit hat Cunha auch die grösste Einzelablöse für einen ehemaligen Super-League-Spieler eingespielt.
8. Sonny Anderson - Transfererlös: 55,5 Mio. Euro
9. Breel Embolo - Transfererlös: 50 Mio. Euro
10. Denis Zakaria - Transfererlös: 46,75 Mio. Euro
11. Brown Ideye - Transfererlös: 43,18 Mio. Euro
12. Manuel Akanji - Transfererlös: 42,2 Mio. Euro
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