Noah Okafor sorgte am Donnerstag für Schlagzeilen. Der Schweizer Offensivspieler gab seinen vorläufigen Rücktritt aus dem Nationalteam bekannt. Offenbar hatte man bereits ohne den 26-Jährigen geplant.
In einer langen Mitteilung auf Instagram erklärte Noah Okafor am Donnerstag seinen Rücktritt aus dem Nationalteam. Nach 26 Einsätzen für das Schweizer A-Nationalteam sei vorerst Schluss. Der Flügelspieler von Leeds United erhob dabei schwere Vorwürfe. So sei sein Vertrauen verletzt und Zusagen nicht eingehalten worden. An der Weltmeisterschaft in Nordamerika kam der Flügelspieler nur während 19 Minuten im Sechzehntelfinale gegen Algerien zum Einsatz. Okafor kehrte erst im Sommer ins Nationalteam zurück, nachdem er 2025 nicht berücksichtigt worden war.
Bislang hat sich aufseiten des SFV niemand zur veränderten Situation geäussert. Mit Spannung wird entsprechend die Pressekonferenz anlässlich der Kaderbekanntgabe in einer Woche erwartet.
Medial gibt es mittlerweile allerdings bereits eine erste Gegendarstellung zur Situation um Okafor. So schreibt der Blick, dass seine Recherchen ergeben hätten, dass die Tür zum Nationalteam unabhängig von seinem Rücktritt endgültig geschlossen sei. Im Rahmen der WM soll es in Okafors Umfeld zu einem erneuten Vorfall gekommen sein, der den Nationaltrainer endgültig dazu veranlasst habe, den einstigen FCB-Junior nicht mehr aufzubieten. Es soll demnach auf unterschiedlichen Plattformen Attacken aus Okafors nahem Umfeld gegen den SFV und den Nationaltrainer gegeben haben. Das Schweizer Captain-Team um Granit Xhaka sei bereits über die Entscheidung informiert worden.
Demnach wäre Noah Okafor mit seinem am Donnerstag kommunizierten Rücktritt dem Nationaltrainer zuvor gekommen. Sollten sich die geschilderten Berichte bestätigen, wäre eine Rückkehr ins Nationalteam des Linksaussen zu einem späteren Zeitpunkt noch deutlich unwahrscheinlicher.
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