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Die Schweiz bricht den Südamerika-Fluch und will sich nun bei Argentinien für 2014 revanchieren

Zweiter Sieg im zehnten WM-Spiel

 

Historischer Meilenstein in Vancouver! Die Schweiz bezwingt Kolumbien im WM-Achtelfinale 2026 und bricht damit ihren jahrzehntelangen Südamerika-Fluch. Doch zum Feiern bleibt kaum Zeit: Im Viertelfinale wartet mit dem amtierenden Weltmeister Argentinien direkt das nächste südamerikanische Schwergewicht.

 

Die Erleichterung und der Jubel im BC Place von Vancouver waren grenzenlos. Mit einer taktischen Meisterleistung und enormer Willenskraft hat die Auswahl von Murat Yakin die defensivstarken Kolumbianer in die Knie gezwungen und sich das Ticket für die Runde der letzten Acht gesichert. Nach dem 2:0 gegen Algerien im Sechzehntelfinale bewies die Nati gegen die Cafeteros, dass sie endgültig reif für die ganz grosse WM-Bühne ist.

Gleichzeitig nahm die Schweiz späte Revanche für die bittere 0:2-Niederlage gegen Kolumbien bei der WM 1994, die ebenfalls auf nordamerikanischem Boden stattfand.

Die historische Wende: Erst der zweite Sieg im zehnten Anlauf

Vor der Partie war die Skepsis aufgrund der Statistik gross. In zuvor neun WM-Duellen gegen Teams aus der CONMEBOL-Zone gab es für die Schweiz meistens nichts zu holen. Der dramatische Erfolg gegen Kolumbien poliert diese Bilanz nun auf und markiert zudem ein Novum: Es war der erste Schweizer Sieg überhaupt gegen ein südamerikanisches Team in einer WM-K.-o.-Runde.

Die historische WM-Achterbahnfahrt gegen Südamerika im Überblick:

Ausblick auf das Viertelfinale: Die Revanche gegen den Weltmeister

Der Lohn für den historischen Triumph ist ein absolutes Blockbuster-Spiel. Im Viertelfinale trifft die Schweiz erneut auf ein südamerikanisches Team: den amtierenden Weltmeister Argentinien.

Damit schliesst sich ein weiterer Kreis und die Nati bekommt die Chance, ein tief sitzendes WM-Trauma zu bewältigen. Unvergessen ist das hochemotionale Achtelfinale der WM 2014 in Brasilien. Damals schnupperte die Schweiz an der Sensation, ehe Angel Di Maria die Schweizer Herzen in der 118. Minute der Verlängerung brach und Blerim Dzemaili in der Schlusssekunde nur den Pfosten traf.

 

Die Ausgangslage: Argentinien geht als Favorit in die Partie, doch die Schweizer Nationalmannschaft hat im Jahr 2026 eine neue mentale Stärke bewiesen. Das Team von Murat Yakin reitet auf einer Euphoriewelle und hat bewiesen, dass das Schweizer Uhrwerk auch gegen die leidenschaftlichen Südamerikaner nicht mehr ins Stocken gerät.

Will die Nati das Halbfinal-Wunder perfekt machen, braucht es gegen die Albiceleste die gleiche defensive Kompaktheit und Ordnung wie gegen Kolumbien. Ausserdem muss man sich in der Offensive steigern, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass Messi und Co. über 120 Minuten ohne Torerfolg bleiben werden. Der Südamerika-Fluch ist besiegt - jetzt ist diese Generation bereit, den amtierenden Weltmeister zu stürzen!

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2026-07-08 17:00:33

Event

12.07.2026 03:00
Argentinien 3:1 Schweiz

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