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Keller wird zu seinem Nati-Debüt kommen und Xhaka könnte die Hockey-Nati heissmachen

Embolo und Yakin an der PK

Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft bestreitet am 31. Mai das erste von zwei WM-Testspielen gegen Jordanien. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel haben sich Trainer Murat Yakin und Stürmer Breel Embolo zu Wort gemeldet.

Die Stimmung im Schweizer Team sei hervorragend, was die Basis dafür ist, eine erfolgreiche WM spielen zu können. "Die Ambitionen sind riesig. Wir freuen uns auf die Reise. Diese Woche war sehr wichtig, auch wichtig, dass wir dem ein oder anderen Spieler die nötigen Pausen gegeben haben. Wir freuen uns auf das morgige Spiel", so Murat Yakin

Breel Embolo pflichtet dem Coach bei. "Wichtig ist, dass fast alle Spieler gesund sind. Die Gruppe kennt sich ja und es ist schön, wiederzukommen. Alle sind fokussiert und alle möchten sich gut vorbereiten."

Für das Spiel gegen Jordanien kann Yakin fast auf alle Spieler zählen. "Es sind alle im Rhythmus. Gregor Kobel ist nicht ganz fit, er hat aber gestern wieder trainiert. Verletzt ist Fabian Rieder - er braucht noch zwei Tage und wird morgen nicht spielen. Okafor wird ebenfalls geschont und wird gegen Jordanien nicht zum Einsatz kommen." Yvon Mvogo erhält gegen Jordanien die Chance von Beginn an, und Yakin wird mehr oder weniger allen Nati-Spielern ermöglichen, gegen Jordanien zum Einsatz zu kommen. Ausserdem hat er verraten, dass Marvin Keller in der zweiten Halbzeit sein Nati-Debüt feiern darf. Zeki Amdouni dürfte ebenfalls eine Halbzeit lang zum Einsatz kommen.

Den Gegner nehme man sehr ernst. Mit der Partie wolle man in erster Linie den WM-Auftaktgegner Katar simulieren. "Es ist uns wichtig, morgen wieder zu gewinnen. Die letzten beiden Spiele konnten wir ja nicht gewinnen (Niederlage gegen Deutschland, Unentschieden gegen Norwegen). Ich freue mich sehr auf die WM und hoffe, dass ich der Mannschaft helfen kann", so Embolo.

Er selbst kenne viele Spieler aus Jordanien. In erster Linie dank seines Rennes-Teamkollegen Mousa Tamari. "Er ist ein sehr enger Freund geworden, und weil er sehr patriotisch ist, verfolgt er jedes Spiel in Jordanien. Wir reden schon lange über dieses Spiel und für sie ist es eine grosse Sache, erstmals bei einer WM dabei sein zu können."

Murat Yakin betont, dass jeder WM-Teilnehmer ein "sehr interessanter Gegner" sei. "Wir sind glücklich, dass wir einen ähnlichen Gegner wie unser Gruppengegner Katar haben - auch wenn ich die beiden Mannschaften nicht vergleichen will. Es sind gute Spieler - die haben auch gegen Marokko im Arab Cup erst im Final verloren. Mit dem bereits angesprochenen Tamari haben sie einen Ausnahmespieler, der ein Spiel im Alleingang entscheiden kann. Es wird interessant sein, wie wir das taktisch lösen. Wir wollen einen Sieg, um mit diesem Gefühl nach Amerika reisen zu können.

Embolo lächelt Transfergerüchte weg

Breel Embolo kam bei Stade Rennes in der abgelaufenen Saison des Öfteren von der Bank, auch wenn er selbst nichts von einer Jokerrolle wissen will. "Es war keine Jokerrolle - ich habe über 25 Spiele gespielt. Ich bin sehr glücklich bei Rennes. Nach dem letzten Spieltag war ich ein wenig sauer, dass wir die Champions-League-Plätze knapp verpasst haben. Aber es war sehr gut für mich persönlich und auch für den Klub." Die zuletzt aufkeimenden Transfergerüchte lächelt er weg. "Ich bin glücklich bei Rennes und kann dazu nichts sagen. Ich bin jetzt bei der Nati und freue mich unheimlich auf die WM."

Eishockey-WM wurde ebenfalls zum Thema

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft wurde an der PK ebenfalls thematisiert. "Ich bin ein grosser Hockey-Fan und die Atmosphäre ist riesig. Ich würde es ihnen extrem gönnen, wenn sie nach all den Jahren den Titel gewinnen könnten", so Murat Yakin. Was sagt er zur Idee, dass Nati-Captain Granit Xhaka die Eishockey-Nati kurz vor dem Spiel in der Kabine heissmachen soll. "Man könnte schon zulassen, dass Xhaka am Finaltag zu den Hockeyspielern geht, um sie vor einem allfälligen WM-Finale anzufeuern."

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2026-05-30 10:58:50

Event

31.05.2026 15:00
Schweiz 4:1 Jordanien

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