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Amdouni ist wieder fit, wartet aber noch auf seinen ersten Einsatz

In der Premier League sind nur noch fünf Spiele zu spielen

Zeki Amdouni hat in dieser Premier-League-Saison zwar noch kein Spiel absolviert, trotzdem plant Nati-Coach Murat Yakin fest mit dem Genfer. Nach seinem folgenschweren Kreuzbandriss kämpft sich der Hochbegabte zurück. Doch die Zeit bis zur Weltmeisterschaft drängt.

Eine gefühlte Ewigkeit ist es her, als die Fans der Schweizer Nati die bekannte Jubelgeste von Zeki Amdouni im Natidress sehen konnten. Die Gegenwart sieht anders aus: Tribünenplatz beim Burnley FC oder der Kraftraum. Auf Nachfrage vom Blick gibt sich Amdouni jedoch kämpferisch: "Ich bin bei 100 Prozent und warte darauf, bis der Trainer mich aufbietet."

Burnleys Offensiv-Vakuum

Trotz dieser Selbsteinschätzung verzichtet Burnley-Coach Scott Parker bislang auf die Dienste des Schweizers. Bei der herben 1:4-Niederlage gegen Nottingham am vergangenen Sonntag fehlte Amdouni erneut im Kader. Dabei hätten die "Clarets" Impulse bitter nötig: Hinter Schlusslicht Wolverhampton stellt Burnley die harmloseste Offensive der Liga (34 Tore in 33 Spielen). Winter-Neuzugang Armando Broja enttäuschte bislang mit nur einem Treffer, während Zian Flemming mit neun Toren die interne Liste anführt - eine Marke, die ein fitter Amdouni wohl längst geknackt hätte.

Yakin setzt auf die "Spezialwaffe"

Seit 281 Tagen ist Amdouni nun ohne Ernstkampf, doch Nati-Coach Murat Yakin lässt keinen Zweifel an der Bedeutung des Ex-Baslers aufkommen: "Wir haben keinen anderen Spieler mit den Qualitäten eines Zeki. Wenn er fit ist, ist er für uns extrem wichtig. Wir rechnen mit ihm", so Yakin bereits im März. Die Quote gibt dem Trainer recht: In 27 Länderspielen markierte Amdouni elf Treffer.

Das Fenster schliesst sich

Burnley hat Amdouni im Januar für die Premier-League-Kaderliste nachgemeldet, was Parkers Vertrauen signalisiert. Amdouni selbst schwärmt auch von Murat Yakin: "Er war einer der Ersten, die sich nach meiner Verletzung gemeldet haben. Er versteht mich, er hört zu."

In exakt 53 Tagen beginnt für die Schweiz die WM. Das Ziel ist klar: Amdouni soll in den verbleibenden fünf Ligaspielen gegen Kaliber wie Man City, Arsenal oder Aston Villa zu Teileinsätzen kommen, um den Rhythmus für das Turnier zu finden. Der Bogen ist gespannt – jetzt muss der Pfeil nur noch fliegen.

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2026-04-22 13:58:19