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Eine kreative Lösung neben Akanji und geballte Offensivkraft dank Ndoye und Vargas

Unsere Startelf-Prognose für den WM-Quali-Start

Für die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft gilt es ab dem 5. September so richtig ernst. Dann geht für das Team von Nationaltrainer Murat Yakin die WM-Qualifikation mit dem Heimspiel gegen Kosovo los. 

Auf welche elf Spieler wird der Nati-Coach beim Spiel in Basel setzen? Wir wagen in diesem Artikel die grosse Startelf-Prognose. Wir gehen davon aus, dass Murat Yakin mit einer Dreierabwehr agieren und im 3-4-3-System spielen lassen wird. 

Tor: Gregor Kobel

Auf der Position des Torhüters gibt es keine Fragezeichen. Stammkeeper Gregor Kobel ist fit und wird mit Sicherheit den Kasten gegen Kosovo hüten, sofern nichts Unvorhergesehenes passiert. Beim BVB hat der 27-Jährige bereits zum Saisonstart gezeigt, dass er in Form ist. Zuletzt hielt er beim 3:0-Heimsieg gegen Union Berlin die Null, wobei er insbesondere beim Stand von 1:0 wichtige Paraden zeigte und somit seinen Anteil am Erfolg hatte. 

Rechts in der Dreierkette: Denis Zakaria

Beim letzten Nati-Zusammenzug hegte Murat Yakin die Idee, Monaco-Captain Denis Zakaria in der Innenverteidigung testen zu wollen. Der 28-Jährige verletzte sich jedoch und musste vorzeitig abreisen. Wie der Nati-Coach auf der Pressekonferenz bei der Verkündung seines Aufgebots meinte, liebäugelt er noch immer mit dieser Idee, da er gegen Kosovo und Slowenien mit viel Ballbesitz rechnet. "Da kann Zakaria im Spielaufbau helfen." Die Chance ist somit gross, dass der eigentliche Mittelfeld-Crack den rechten Part in der Dreierkette einnehmen wird. 

In der Mitte der Dreierkette: Manuel Akanji

Der grosse Abwehrboss hat seinen Stammplatz in der Nati auf sicher, auch wenn er in dieser Saison noch keine Spielpraxis sammeln durfte, da er bei Manchester City in der Hierarchie der Verteidiger gefallen ist. In der Schweizer Nati gibt es an Manuel Akanji aber kein Rütteln, gehört der 30-Jährige doch zu den grossen Schlüsselspielern im Team. 

Links in der Dreierkette: Ricardo Rodriguez 

Nati-Routinier Ricardo Rodriguez dürfte die Dreierkette komplettieren, schliesslich besitzt der 33-Jährige eine unglaubliche Erfahrung. 129 Länderspiele sprechen für sich und auf den Zürcher ist eigentlich immer Verlass. Alternativ wäre Nico Elvedi eine Möglichkeit, doch es würde schon überraschen, wenn der Betis-Söldner nicht in der Startaufstellung auftauchen würde. 

Rechter Schienenspieler: Dan Ndoye

Im 3-4-3-System dürfte es zwei Schienenspieler auf den Aussenpositionen geben, welche sich offensiv einbringen sollen, aber auch defensiv mitarbeiten müssen. Auf jene zwei Spieler kommt somit viel Laufarbeit zu, womit ein Dan Ndoye aber keine Probleme haben dürfte. Der Nottingham-Spieler ist bei seinem neuen Verein überzeugend in die Premier-League-Saison gestartet, stand der 24-Jährige bislang immer in der Startelf. Ndoye soll in der WM-Quali auch in der Nati eine entscheidende Rolle spielen und dabei mithelfen, die Nati an die WM zu führen.

Zentrales Mittelfeld: Granit Xhaka

Aufgrund der schweren Verletzung von Ardon Jashari stellt sich das zentrale Mittelfeld beinahe von selbst auf. An der Startelfposition von Nati-Captain Granit Xhaka, der neuerdings bei Sunderland kickt, gibt es sowieso keine Zweifel. Der 32-Jährige ist der grosse Leithammel und Führungsspieler der Schweizer Nati und an seiner Rolle wird sich auch während der WM-Qualifikation nichts ändern. Auf die Klasse des 137-fachen Nati-Spielers kann Murat Yakin keinesfalls verzichten. 

Zentrales Mittelfeld: Remo Freuler

An der Seite des Nati-Captains wird mit grosser Wahrscheinlichkeit einmal mehr Remo Freuler agieren dürfen. Bei Bologna ist der 33-Jährige absolut gesetzt und dies galt in den vergangenen Jahren auch für das Nationalteam. Die Verletzung von Jashari sorgt dafür, dass sich dies auch bei der anstehenden WM-Qualifikation nicht ändern dürfte. Der stets zuverlässige Mittelfeld-Crack kommt auf mittlerweile 80 Länderspiele (elf Tore) für die Schweiz. 

Linker Schienenspieler: Miro Muheim 

Als Pendant von Dan Ndoye auf der linken Seite würden wir für das so wichtige Spiel gegen Kosovo Miro Muheim auf den Platz schicken. Der 27-Jährige darf mit dem Hamburger SV mittlerweile in der Bundesliga mittun und in dieser Saison hat der laufstarke Zürcher noch keine Sekunde verpasst. Da die Schweiz gegen Kosovo das Spieldiktat übernehmen dürfte, könnte ein Muheim mit seinen starken Pässen sowie seinem guten Schuss vor allem auch in der Offensive für dringend benötigte Akzente sorgen. 

Rechter Flügel: Johan Manzambi 

Die Schweizer Nationalmannschaft wird gegen Kosovo vor allem in der Offensive gefordert sein, da man davon ausgehen kann, dass die Kosovaren den Schweizern den Ball mehrheitlich überlassen werden. Shootingstar Johan Manzambi, der beim letzten Nati-Zusammenzug positiv auf sich aufmerksam machen konnte, wäre ein geeigneter Kandidat für die Startelf. Schliesslich ist der 19-Jährige mit seiner frechen und unbekümmerten Art ein Spieler, der jederzeit mit einer genialen Aktion für Torgefahr sorgen kann

Linker Flügel: Rubén Vargas 

Auf dem linken Flügel dürfte wieder Rubén Vargas zum Handkuss kommen, nachdem er im Juni aufgrund einer Verletzung nicht mit dabei gewesen ist. Der 27-Jährige zeigt in der Nati eigentlich immer gute Leistungen und auch beim FC Sevilla ist er ansprechend in die neue Saison gestartet. Zuletzt gelangen ihm beim 2:0-Sieg in Girona gleich zwei Assists, was ihm viel Selbstvertrauen beschert haben dürfte. Mit seiner wirbligen Spielweise kann Vargas definitiv für einige Probleme in der kosovarischen Abwehr sorgen. 

Sturm: Breel Embolo 

Der Schweizer Nati fehlt eigentlich schon seit Jahren ein zuverlässiger Knipser, wobei Breel Embolo zuletzt etwas regelmässiger treffen konnte als noch in früheren Jahren. In den letzten drei Länderspielen hat er immer getroffen. Trotzdem liest sich seine Ausbeute von insgesamt 18 Nati-Toren aus 77 Länderspielen nicht gerade berauschend. Dazu hat er bei Monaco in dieser Saison noch überhaupt keine Rolle gespielt, weswegen er ohne Spielpraxis zur Nati stösst. An seinem Stammplatz wird Murat Yakin aber nicht rütteln, ist der 28-Jährige einfach zu wichtig für das Spiel der Schweizer Nati. 

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2025-09-03 14:00:41

Event

05.09.2025 20:45
Schweiz 4:0 Kosovo

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