Zuletzt machte der Fall Leon Avdullahu im Zusammenhang mit der Nationalmannschaft die Runde. Der schweizerisch-kosovarische Fussballspieler hat sich entschieden, künftig für Kosovo aufzulaufen. Bei der Pressekonferenz zum Aufgebot für die ersten beiden WM-Qualifikationsspiele wurde Nati-Coach Murat Yakin auf die Situation angesprochen. Zudem stand auch Albian Hajdari im Mittelpunkt.
"Ich habe mit ihm im Frühling ein längeres Gespräch geführt und die sportlichen Perspektiven aufgezeigt. Er hat sich, so sehe ich das, nicht für den sportlichen Weg entschieden. Wenn jemand die Kultur anders spürt, können wir das nicht beeinflussen", meinte Yakin zum Fall Avdullahu. Aber was ist genau mit Albian Hajdari, der kürzlich zur TSG 1899 Hoffenheim gewechselt ist? Laut dem Blick soll der kosovarische Verband ein Auge auf den Abwehrspieler geworfen haben. Bislang hat der 22-Jährige ein Spiel für die Schweizer Nati absolviert, weil es sich aber um ein Testspiel handelte, könnte er die Nation noch wechseln.
Dass Hajdari nicht im Aufgebot fungiert, hängt mit dem Wechsel nach Hoffenheim zusammen. Der Innenverteidiger will sich auf den Klub fokussieren. Auf einen möglichen Nationenwechsel des Innenverteidigers angesprochen meint Yakin: "Wir haben einen Plan mit ihm, werden das aber nach den September-Spielen angehen."
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