Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft will in den verbleibenden Nations-League-Partien gegen Serbien (15. November) und in Spanien (18. November) doch noch den Klassenerhalt in der A-Liga schaffen. Das Unterfangen wird Nati-Trainer Murat Yakin mit gleich mehreren Neulingen in Angriff nehmen.
So hat beispielsweise Miro Muheim vom Hamburger SV erstmals ein Aufgebot für die Schweizer A-Nationalmannschaft erhalten. Der 26-Jährigen gehört in der 2. Bundesliga zu den besten Verteidigern und vor allem auch sein Offensivdrang ist beeindruckend.
Auch Lugano-Verteidiger Albian Hajdari darf erstmals in die Schweizer Nati einrücken. Der Youngster wurde zwar bereits ins EM-Vorbereitungscamp der Schweiz eingeladen, rückte letztlich aber wegen des Cupfinals mit Lugano nicht ein. Nachdem sie bereits beim EM-Vorbereitungscamp mit dabei waren, dürfen sich auch Goalie Pascal Loretz sowie Verteidiger Aurèle Amenda über ihre ersten "richtigen" Nati-Aufgebote freuen. Luca Jaquez hätte es ebenfalls ins Aufgebot geschafft, wenn er aufgrund einer Roten Karte im letzten EM-Quali-Spiel der U21-Nati nicht für zwei Spiele gesperrt worden wäre, wie Yakin an der Pressekonferenz verraten hat.
Mit Simon Sohm, Noah Okafor (nach zwischenzeitlicher Ausbootung) oder Dereck Kutesa gibt es ausserdem Spieler, die (zum Teil nach längerer Zeit) wieder in den Kreis der Nationalmannschaft zurückkehren. Selbiges gilt auch für Brügge-Legionär Ardon Jashari. Zu Okafor meinte Yakin auf der Pressekonferenz: "Wir hatten gestern Kontakt, als ich ihm das Aufgebot mitgeteilt habe." Dieser habe sich sehr darüber gefreut, wieder für die Nati aufgeboten worden zu sein.
"Vor allem junge Spieler haben eine Chance verdient. Jeder kann mal irgendwo einen Fehler machen. Das ist legitim und menschlich. Deswegen bringt es nichts, wenn wir konsequent sind. Er kann sich ja nur beweisen, wenn er auf dem Platz steht."
Murat Yakin, Pressekonferenz, 07.11.24
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