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'Wir haben das Spiel nicht gut gelesen'

Valon Behrami über das verpatzte Serbien-Spiel

Die Nations-League-Kampagne der Schweizer Nationalmannschaft ist nach der erfolgreichen EURO nicht gerade ein Augenschmaus. Woran es liegt, könne an der Spielweise erkannt werden, meint zumindest der ehemalige "Krieger der Nation", Valon Behrami.

Der 39-Jährige ist mittlerweile als Experte bei 20 Minuten tätig. Seiner Meinung nach habe man die spürbare Angst der Serben zu wenig ausgenutzt. "Wir haben das Spiel nicht gut gelesen", meint Behrami über die Anfangsphase, welche noch gut gewesen sei.

Die Serben haben gleich gespielt, wie bereits gegen Spanien rund einen Monat zuvor, der Europameister habe aber Lösungen über die Flügel gefunden. Die Schweiz stattdessen habe zu zentral gespielt. "Amdouni und Ndoye waren viel zu oft in der Mitte aktiv, statt auf dem Flügel mit Eins-gegen-eins-Situationen Fehler zu provozieren", während jedes Mal, wenn Ndoye draussen geblieben ist, auch Gefahr entstanden sei.

Es sei von der Spielart noch viel ähnlich gewesen wie an der EURO, als man versucht hatte, mit Rotation Unordnung zu stiften. Die Serben jedoch seien gut eingestellt gewesen und haben nicht den klassischen Fussball gespielt, sondern vielmehr auf Direktheit und lange Bälle gesetzt. Das "Mann gegen Mann" in der Defensive ginge gegen einen solchen Gegner nicht.

Was Behrami über die Kommunikation im Team, den Leittragenden der Partie und die bevorstehende Aufgabe Dänemark meint, könnt ihr hier lesen.

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2024-10-15 17:00:51