Alles, was den Männern gegen Kanada (1:5) fehlte, hatten die Frauen gegen Finnland schon fast im Überfluss. Nach einem magischen 1:0 fehlt noch ein Sieg für die nächste Medaille seit 2014.
So viel Drama gibt’s sonst eigentlich nur im Film. Die Heldin des Spiels verbringt 48 Stunden in Kranken-Isolation, kann die zwei ersten Partien nicht bestreiten und wegen ihrer Norovirus-Infektion muss das ganze Team auf die Eröffnungsfeier verzichten. Wer ist die Heldin? Die Antwort liefert die Statistik: Finnland dominiert mit 40:14 Torschüssen, allein im letzten Drittel sind es 16:2. Noch 2,6 Sekunden vor Schluss haben die Finninnen eine hochkarätige Chance zum Ausgleich. Aber Andrea Brändli (28) stoppt alle Pucks. Weltklasse. Punkt.
Alina Müller Eishockey Eishockey Frauen-Nationalmannschaft Eishockey National Teams Milano Cortina 2026 watson