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Xhaka baut den verletzten Jashari auf, Yakin hat einen Schützling gar etwas ausbremsen müssen

Die Stimmen zum Sieg gegen den Kosovo

Die Schweizer Nationalmannschaft ist mit einem 4:0-Sieg gegen den Kosovo in die WM-Qualifikation gestartet. Nach einer famosen ersten Halbzeit bremste die Nati nach dem Seitenwechsel etwas herunter, das hat nicht allen gefallen. 

Nati-Captain Granit Xhaka ist für seinen Perfektionismus bekannt. Er ist auch im Moment des Triumphs ein akribischer Arbeiter und fasst deshalb am SRF-Mikrofon kurz und knapp zusammen: "Ich glaube, es war fast die beste erste Halbzeit seit langem und die zweite Halbzeit ist nicht gut gewesen." Es störte den Leitwolf, dass man von den ausgearbeiteten Plänen abgewichen sei. Auch Manuel Akanji, Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:0, bestätigte, die Effizienz in der zweiten Halbzeit sei wohl das Einzige, was man der Nati heute vorwerfen könnte. 

Der Abwehrspieler eröffnete mit seinem Kopfball eine starke Phase der Schweizer, die bis zur Pause bereits ein vier Tore grosse Polster aufbauen konnten. Im Vorfeld wurde viel darüber diskutiert, ob Manuel Akanji und seine Teamkollegen wegen der jüngsten Transferverhandlungen nicht abgelenkt seien. Die Wohnungssuche in Mailand ist für den Innenverteidiger kein Thema: "Für das habe ich keine Zeit auf dem Fussballplatz, auch wenn rundherum im Leben viel passiert. Auch sonst, nicht nur im jetzigen Moment, habe ich viel los im Leben. Wenn ich auf dem Fussballplatz bin, vergesse ich alles, was rundherum ist."

Auch das Fazit von Nationaltrainer Murat Yakin war nach dem Spiel gefragt. Die lange Phase ohne Pflichtspiel sorgte für etwas Ungewissheit, der Trainer bilanzierte deshalb: "Die Jungs haben hervorragend umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Es ist vieles aufgegangen. Ich bin happy für die Mannschaft und die Zuschauer, die heute dabei waren." Der Coach nahm es mit einem Lächeln hin, dass man mit dem 4:0 im Rücken irgendwann in den Verwaltungsmodus geschaltet hat. 

Unfreiwillig war die Auswechslung von Ricardo Rodriguez zur Pause. Der Abwehrspieler wollte durchbeissen, der Nationalcoach bremste ihn angesichts des Resultats dann aus. Für Yakin sei wichtig gewesen, dass der eine oder andere noch Spielzeit erhalten hat. Zum Unentschieden im Spiel der Gruppengegner zwischen Slowenien und Schweden meinte Yakin Folgendes: "Es zählt jeder Punkt und jedes Goal. Wir haben vorlegen können, was wir vorhatten, so ist es für uns ein gutes Resultat. Wenn wir jetzt am Montag nochmals nachdoppeln können, kann das durchaus sehr positiv aussehen." 

Nicht nur die aufgebotenen Spieler waren beim 4:0-Sieg im St. Jakob-Park anwesend. Nach dem Spiel waren auch die verletzten Ardon Jashari und Zeki Amdouni auf dem Rasen auszumachen. Xhaka meinte zu seinem verletzten Mittelfeldkollegen Jashari: "Schade wegen der Verletzung, auch das ist Fussball, gehört leider dazu. Er ist genügend stark mental und wird sicherlich stärker herauskommen." Jashari selbst gab noch ein kleines Update, es gehe ihm auch ohne Krücken mittlerweile gut. Es brauche allerdings noch Zeit, er hoffe, so bald wie möglich, mit Xhaka gemeinsam auf dem Rasen stehen zu können. 

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2025-09-05 23:24:08

Event

05.09.2025 20:45
Schweiz 4:0 Kosovo

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