Benjamin Mendy sorgt erneut für Schlagzeilen. Der frühere französische Nationalspieler und ehemalige Spieler des FC Zürich hat seine Nachbildung des WM-Pokals von 2018 versteigern lassen und verteidigt den Verkauf nun öffentlich.
Benjamin Mendy hat seine Nachbildung des Weltmeisterpokals von 2018 verkauft. Darüber berichtete zunächst das Portal Sportune, später griff auch Le Parisien die Meldung auf. Der frühere französische Nationalspieler reagierte in der Nacht auf Samstag mit einer Nachricht auf Snapchat.
"Aber ist das mein Pokal oder euer Pokal?", schrieb der 32-Jährige. "Er gehört mir. Ich mache damit, was ich will." Zudem erklärte Mendy, die Trophäe habe zu viel Platz im Schrank eingenommen.
Der Pokal wurde im Rahmen der Auktion Global Football Auction Part.2 des amerikanischen Auktionshauses Goldin versteigert. Gemäss den Berichten erzielte die Nachbildung einen Preis von rund 54'000 Euro. Um die Echtheit zu bestätigen, soll Mendy ein entsprechendes Zertifikat unterzeichnet haben. Die Trophäe wies laut Auktionsunterlagen mehrere Gebrauchsspuren auf, darunter einen Riss am Sockel.
Sportlich steht Mendy mittlerweile in Polen bei Pogon Szczecin unter Vertrag. In der Schweiz ist der Linksverteidiger kein Unbekannter: Er spielte 2025 für einige Monate beim FC Zürich. Seine Verpflichtung hatte damals für zahlreiche Diskussionen gesorgt.
Mendy war 2021 wegen mutmasslicher Sexualdelikte festgenommen worden und sass mehrere Monate in Untersuchungshaft. Nach zwei Gerichtsverfahren wurde er 2023 freigesprochen. Die Debatten um seine Person rissen dennoch nie ganz ab.
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