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Bei Keny lagen die Nerven nach der Auftaktniederlage blank

Auch Koller war unzufrieden

Der FC Zürich überraschte am Sonntag mit einer doch relativ guten Leistung gegen den Cupsieger aus St.Gallen. Nach der ärgerlichen Niederlage gab es für Philippe Keny scheinbar einen Schuldigen: den Schiedsrichter.

Es lief die 87. Minute, als Schiedsrichter Sven Wolfensberger zur Karte griff und Philippe Keny verwarnte. Der Stürmer vom FC Zürich hatte einen unangenehmen Nachmittag und lieferte sich mit Jozo Stanic einige harte, aber faire Duelle. Ein 50:50-Zweikampf wird dann als Foul gesehen, Keny danach verwarnt.

Es war keine spielentscheidende Szene, und doch liess sie den 27-Jährigen offenbar nicht mehr los. Nach Abpfiff verschwand der Senegalese gemäss Blick in der Garderobe und holte auf dem Weg dahin zum Rundumschlag aus. So seien alle Schiedsrichter in der Super League "Shit".

Auch Koller nicht zufrieden

Ebenfalls nicht zufrieden mit der Schiedsrichterleistung soll Trainer Marcel Koller gewesen sein. Der sonst eher ruhige Trainer kassierte in der Schlussphase wegen Meckers ebenfalls Gelb. "Nichts Böses" habe er dem Schiedsrichter gesagt, trotzdem war er nicht einverstanden mit der Härte der St.Galler.

Die Chance auf Wiedergutmachung für die Niederlage und die Hoffnung auf einen besseren Schiedsrichter erhält der FC Zürich am kommenden Samstag, dem 1. August. Dann empfängt die Mannschaft von Marcel Koller im Letzigrund den Servette FC, der gegen den FC Basel ebenfalls mit einer Niederlage in die Saison gestartet ist.

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2026-07-27 13:25:31