Eine Zukunft in Zürich - diese Option scheint für FCZ-Mittelfeldmann Cheick Conde mittlerweile verblasst zu sein. Mit seinem Ersatzbank-Eklat fiel er aus der Gunst von Trainer Ricardo Moniz, nun scheint sich ein Ausweg zu offenbaren.
Und zwar in eine europäische Topliga! Wie die Fussballplatfform 442.com berichtet, soll der Venezia FC bereits vor einigen Monaten an Cheick Conde dran gewesen sein. Im Sommer kam es noch nicht zu einem Deal, allerdings war der FCZ damals wohl auch noch deutlich weniger Verkaufs-freudig. Nun scheint diese Hürde überwunden, doch es folgt bereits die nächste.
Gemäss 442 bestehen zwischen Venedig und Zürich noch Uneinigkeiten in Sachen Preispolitik. Der FCZ wolle mindestens vier Millionen Euro für seinen Mittelfeldspieler, vorzugsweise gleich sofort. In Venedig jedoch betrachtet man die eigene Finanzlage skeptisch, will aufgrund des 19. Tabellenplatzes keine unnötigen Risiken eingehen. Entsprechend wünschen sich die Norditaliener wohl eine Leihe Condes, deren integrierte Kaufpflicht nur bei einem Klassenerhalt ziehen würde.
Es stellt sich die Frage nach der Kompromissbereitschaft beider Lager. Beim FCZ scheint man Conde ein für alle Mal wegzuhaben. Trainer Ricardo Moniz wählte bereits im November deutliche Worte:
"Wenn jemand seine Zukunft nicht bei uns sieht, müssen wir das unterstützen. Wir bereiten einen Weg vor, damit er uns im Winter verlassen kann. Im Moment hat er noch nicht die Qualität, zu einem Topverein transferiert zu werden. Es ist seine Wahl, ob er zu einem Alibi-Verein gehen will."
Ricardo Moniz, 10.11.2024, SRF Sport
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