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Vaduz-Coach Schneider nimmt die Leader in die Pflicht

Duell mit Ex-Klub steht bevor

Nach der unnötigen 1:2-Niederlage beim FC Zürich wächst beim FC Vaduz der Druck. Trainer Marc Schneider sparte nach der Partie nicht mit Kritik und nahm vor allem seine Routiniers in die Pflicht, denen er mangelnde "Verantwortung und Kommunikation" sowie fehlende Bereitschaft gegen den Ball vorwarf.

Nun muss der Aufsteiger diese Fehler schnellstens abstellen, denn das kommende Duell gegen den FC Thun hat höchste Priorität. Als Tabellenelfter liegen die Liechtensteiner aktuell punktgleich mit Schlusslicht Lausanne-Sport im Keller. Doch auch die Thuner stehen mit derzeit sieben Zählern unter Zugzwang - es erwartet uns ein umkämpftes Kellerduell.

Für Marc Schneider ist das wegweisende Spiel zudem eine Reise in die eigene Vergangenheit: Zwischen 2017 und 2020 stand er selbst bei den Berner Oberländern als Cheftrainer an der Seitenlinie. Gegen seinen Ex-Klub braucht es nun Punkte, um einen Schritt nach vorn zu machen. Zwar betonte Schneider zuletzt an der Pressekonferenz nach dem Spiel in Zürich pragmatisch: "Wir versuchen mit den Spielern, die wir haben, das Maximum herauszuholen." Um gegen Thun zu punkten, muss dieses Maximum nun aber auf dem Platz auch abgerufen werden.

Dabei erwartet er auch, dass die Routiniers im Team die Leaderrolle einnehmen. Nach dem Spiel in Zürich meinte er: "Mir hat die Verantwortung und die Kommunikation von ihnen gefehlt." Beim Heimspiel am Sonntagnachmittag ist also eine Reaktion gefragt.

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2026-09-15 15:03:59