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Bürki entschuldigt sich nach nächstem Aussetzer

Dritte Rote Karte in neun Spielen

Marco Bürki erlebt derzeit schwierige Wochen. Bei der 0:1-Niederlage des FC Thun gegen GC fliegt der Captain nach einer Tätlichkeit vom Platz - bereits zum dritten Mal innerhalb seiner letzten neun Einsätze. Nach der Partie zeigt sich der 33-Jährige selbstkritisch.

Für Marco Bürki war der Arbeitstag gegen die Grasshoppers bereits nach 38 Minuten beendet. Der Captain des FC Thun traf GC-Stürmer Nikolas Muci mit dem Ellbogen im Gesicht und wurde für die Aktion des Feldes verwiesen. Die Berner Oberländer mussten danach mehr als eine Halbzeit in Unterzahl bestreiten und verloren die Partie mit 0:1.

Nach dem Spiel stellte sich Bürki der Kritik. Gegenüber dem Blick entschuldigte sich der 33-Jährige für seinen Aussetzer. "Ich kann mich nur entschuldigen, gegenüber dem Club, der Mannschaft und den Fans. Es war sicherlich eine sehr dumme Aktion. Ich hatte keine Zeit zum Überlegen, es ist passiert und es war äusserst unnötig."

Für den Innenverteidiger war es bereits der dritte Platzverweis innerhalb seiner vergangenen neun Einsätze. Mitte Mai hatte Bürki im Derby gegen YB nach einer Tätlichkeit gegen Alvyn Sanches Rot gesehen. Nach diesem Platzverweis wurde er für fünf Spiele gesperrt.

Auch in der Champions-League-Qualifikation gegen Dinamo Zagreb musste der Thun-Captain vorzeitig vom Feld. Diesen Platzverweis will Bürki allerdings nicht mit den beiden Tätlichkeiten vergleichen. "Die gegen Zagreb kann man, glaube ich, ausschliessen. Das war eine komplett andere Situation", erklärt er.

Seine jüngste Bilanz beschönigen will Bürki dennoch nicht. "Es sind aber eindeutig zu viele und ich bin der Erste, der sich diesbezüglich Vorwürfe macht." Wie lange der Thun-Captain nach der Tätlichkeit gegen Muci gesperrt wird, ist noch offen. Aufgrund seiner Vorgeschichte dürfte Bürki allerdings erneut mit einer längeren Sperre rechnen.

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2026-09-13 14:24:33