Als der FC Zürich in der Zweitklassigkeit spielte und den direkten Wiederaufstieg schaffte, glänzte der FCZ mit einer grossen Defensivstärke. Diese legt derzeit auch Stade-Lausanne-Ouchy an den Tag und bringt damit einen Rekord der Zürcher ins Wanken.
In den ersten neun Challenge-League-Spielen hat Stade-Lausanne-Ouchy erst drei Gegentore erhalten. Das ist ein geteilter Rekord mit dem FC Zürich. In der Saison 2016/17 kassierte der FCZ ebenfalls nur drei Gegentreffer. Auch die sechs Spiele ohne Gegentor teilen sich die beiden Vereine. Mit dem FC Meyrin gibt es noch einen dritten Verein, der vor über 20 Jahren sechs Mal die weisse Weste in der Challenge League halten konnte.
Seit dem FC Zürich hat auch keine Mannschaft mehr die ersten neun Spiele ohne Niederlage bestreiten können. Damit sind die Lausanner beinahe historisch gut unterwegs. Am Ende der Saison stieg der FC Zürich wieder in die Super League auf. Für die Mannschaft von Dalibor Stevanovic ist der starke Saisonstart also ein toller Vorbote.
Statistisch gesehen hätte Stade-Lausanne-Ouchy aber rund zehn Gegentreffer kassieren sollen. Das rückt Laurent Seji in den Fokus. Der Schlussmann, der einmal verletzt fehlte, parierte bislang 89 Prozent seiner Schüsse aufs Gehäuse. Neben einem Elfmetergegentor wurde Seji nur ein weiteres Mal bezwungen.
Im letzten Sommer wechselte Seji ablösefrei in die Challenge League. Bis im Juni stand der 22-Jährige noch beim Grasshopper Club Zürich unter Vertrag.
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