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Das 0:1 fiel für Görtler zu früh

Die Stimmen zum Out

Gegen Benfica Lissabon scheiterte der FC St.Gallen deutlich. Gleich mit einem 0:5 wurden die Espen in Portugal abgewatscht. Nach dem Spiel nahmen Lukas Görtler und Lukas Daschner gegenüber Blick Stellung zur Pleite.

An der Startphase konnte Lukas Görtler nach dem Spiel noch Positives abgewinnen. Der Deutsche ist der Meinung, wenn man länger die Null hätte halten können, wäre das Stadion womöglich auch noch nervös geworden. Den Knackpunkt sieht der Captain im Gespräch mit dem Blick beim 0:1: "Wir wollten mutig sein und das haben wir die ersten zehn Minuten gut gemacht. Dann kriegen wir das Gegentor, dass wir so nicht kassieren dürfen." Wenn man in Lissabon weiterkommen wolle, dürfe das nicht passieren. Unter dem Strich sei man am Ende verdientermassen ausgeschieden.

Vor knapp 60'000 Zuschauern hat Lukas Görtler in seiner Karriere noch nicht oft gespielt. Das habe er vor allem gegen Ende der Partie dann auch etwas geniessen können: "Die Kulisse war ganz besonders, irgendwann habe ich dann begonnen, die Stimmung zu geniessen." Nach dem 0:3 oder 0:4 sei ohnehin nichts mehr zu gewinnen gewesen.

Lukas Daschner streicht nach der Partie die Duelle heraus, die den St.Gallern schwerer als noch im Hinspiel fielen: "Nach der Roten Karte wurde es immer schwerer. Aber wir haben heute schlechter in die Zweikämpfe gefunden." Benfica habe es aber auch sehr gut gemacht, da sei die Qualität spürbar gewesen.

Der FCSG als Favorit in der nächsten Runde

In der 3. Qualifikationsrunde spielt der FC St.Gallen gegen Sheriff Tiraspol. Görtler sieht darin eine gute Chance für den FCSG: "Da liegt etwas drin, wenn wir so spielen wie gegen Benfica in den beiden Spielen, dann ist sogar viel drin." Zunächst werden die Espen auswärts antreten. Zu Hause könnten die Ostschweizer dann alles klarmachen.

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2026-07-31 08:40:38