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'Vom Verein ist nichts gekommen'

Hunziker widerspricht FCB-Präsident Degen

Andrin Hunziker hätte sich einen besseren Einstand beim FC St.Gallen kaum wünschen können. Der 23-jährige Stürmer erzielte beim 2:1-Heimsieg gegen den FC Zürich nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung den Siegtreffer und feierte damit ein perfektes Super-League-Debüt.

Nach der Partie sprach Hunziker jedoch nicht nur über seinen gelungenen Einstand, sondern auch über seinen Abschied vom FC Basel. Dabei widersprach er den Aussagen von FCB-Präsident David Degen. Dieser hatte erklärt, Hunziker habe nur in Basel bleiben wollen, wenn ihm die Rolle als klare Nummer eins im Sturm zugesichert worden wäre.

"Das wüsste ich, wenn sie mich gerne zurückgeholt hätten", sagte Hunziker gegenüber blue Sport. "Die Überzeugung hat in allen Belangen gefehlt. Ich hatte noch ein Jahr Vertrag, aber vom Verein ist nichts gekommen."

In der vergangenen Saison war Hunziker an den FC Winterthur ausgeliehen. Beim Super-League-Absteiger gehörte der gebürtige Basler zu den wenigen Lichtblicken. In 36 Pflichtspielen gelangen ihm elf Tore und vier Assists - eine Ausbeute, die kein Stürmer des FC Basel in der vergangenen Saison erreichte.

Für den 23-Jährigen sei deshalb schnell klar gewesen, den nächsten Karriereschritt zu machen. Beim FC St.Gallen habe er vom ersten Kontakt an das nötige Vertrauen gespürt. "Wenn ein Verein wie St.Gallen kommt, der so gut aufgebaut ist und bei dem man die Überzeugung von Tag eins spürt, dann ist das etwas Schönes."

Der ehemalige Schweizer Nachwuchsinternationale wechselte Mitte Juli vom FC Basel in die Ostschweiz und unterschrieb bei den Espen einen Vertrag bis 2030. Mit seinem Siegtreffer gegen den FC Zürich zahlte der Neuzugang das Vertrauen seines neuen Vereins gleich in seinem ersten Pflichtspiel zurück.

Andrin Hunziker Brack Super League FC Basel 1893 FC St.Gallen 1879 Fussball Gian Menzi

2026-07-26 22:08:35

Event

26.07.2026 16:30
FC St.Gallen 1879 2:1 FC Zürich

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