sport.ch

Sion lässt im Tourbillon nichts anbrennen

4:0-Sieg

Im Auswärtsspiel zeigte sich der FC Sion noch verschwenderisch mit den Torchancen. So konnten die Schweizer im Hinspiel nur ein Unentschieden herausholen. Im Rückspiel liessen die Walliser dann aber nichts mehr anbrennen und siegten klar.

Die Sittener übernahmen vom Anpfiff weg das Diktat auf dem Rasen. Bereits in der 5. Minute belohnte sich das Heimteam für den engagierten Beginn: Franck Surdez bediente Winsley Boteli von der linken Seite flach im Zentrum, und der formstarke 10er schob eiskalt zum 1:0 ein. Sion umstellte in der Folge den gegnerischen Strafraum regelrecht, während BATE kaum einmal kontrolliert über die Mittellinie kam.

Auch nach einer kurzen Trinkpause änderte sich das Bild nicht. In der 38. Minute belohnte Rilind Nivokazi den Walliser Aufwand mit dem 2:0. Nach einem feinen Doppelpass mit Numa Lavanchy flankte Ilyas Chouaref flach in den Rücken der Abwehr, wo Nivokazi aus der zweiten Reihe überlegt unten rechts vollstreckte. BATE-Keeper Sokol verhinderte kurz darauf gegen Boteli und Surdez mit starken Reflexen sogar einen noch höheren Pausenrückstand.

Gleiches Bild im zweiten Durchgang

Sion brannte auch nach dem Seitenwechsel und drängte den Gegner tief in dessen Hälfte. In der 58. Minute belohnten sich die Hausherren mit einem absoluten Kunstschuss für den Effort. Baltasar stellte mittels Traumtor auf 3:0. Vier Minuten später flog der eingewechselte Ales Sakhonchik im eigenen Sechzehner über Baltazar - klarer Elfmeter! Ali Kabacalman trat an, platzierte den Ball aber zu schwach im unteren rechten Eck, sodass Sokol parieren konnte.

Trainer Didier Tholot nutzte die komfortable Führung für einen Vierfachwechsel (65.) - und bewies ein goldenes Händchen. In der 68. Minute trat der frisch eingewechselte Donat Rrudhani einen Freistoss massgeschneidert auf den zweiten Pfosten. Dort schraubte sich der ebenfalls eingewechselte Theo Berdayes hoch und versenkte den Ball per Flugkopfball zum 4:0-Endstand.

Für den FC Sion gibt es nach den Spielen gegen Bate Borisov erneut eine weite Reise. Der nächste Gegner stammt aus Armenien. Die Walliser treffen in der dritten Qualifikationsrunde auf den FC Noah. Mit dem armenischen Verein haben die Sittener sogar Berührungspunkte. In der letzten Saison hat der FC Sion seinen langjährigen Stammtorhüter Timothy Faylulu zum FC Noah ausgeliehen. Im Duell mit dem armenischen Vertreter gelten die Walliser als klarer Favorit. Trotzdem sind die Armenier nicht zu unterschätzen.

BATE Borisov FC Sion Fussball Michel Schuler UEFA Conference League

2026-07-30 22:17:49

Event

30.07.2026 20:15
FC Sion 4:0 BATE Borisov

Liveticker