Sechs Spiele, sechs Siege, 18 Punkte: Der FC Lugano erwischt in der Super League einen Saisonstart, den nur wenige Teams zuvor hingelegt haben. Für die Tessiner spricht zudem ein Blick in die Vergangenheit, denn die Bilanz solcher Auftakte liest sich wie ein Meister-Omen.
Der FC Lugano legt einen Saisonstart hin, wie ihn die Super League nur selten gesehen hat. Nach sechs Spielen stehen sechs Siege und dementsprechend 18 Punkte zu Buche. Ein Blick in die Vergangenheit dürfte den Tessinern zusätzlich Mut auf die Meisterschaft machen.
Mit dem 3:1-Auswärtssieg beim FC Basel baute die Mannschaft von Mattia Croci-Torti ihre perfekte Bilanz zuletzt weiter aus. Seit Einführung der Super League im Jahr 2003 gelang es zuvor nur vier Teams, die ersten sechs Meisterschaftsspiele allesamt zu gewinnen: Basel 2003/04, 2015/16 und 2016/17 sowie den Young Boys 2018/19. Alle vier wurden am Ende der jeweiligen Saison Schweizer Meister.
Bemerkenswert ist dabei nicht nur die makellose Ausbeute. Lugano hat in seinen sechs Ligaspielen bereits 17 Tore erzielt und erst vier kassiert, was einer Tordifferenz von +13 entspricht. Damit führen die Bianconeri die Tabelle vor YB an und haben sogar noch ein Spiel weniger absolviert als die Berner. Vom wahren Rekordstart ist Lugano allerdings noch ein gutes Stück entfernt. Basel gewann unter Christian Gross 2003/04 sogar die ersten 13 Meisterschaftsspiele, ehe es erstmals Punkte liegen liess.
Nun wartet ausgerechnet der nächste Härtetest gegen einen Verein, der einen solchen Traumstart selbst schon hingelegt hat. Am Samstag empfängt Lugano die Young Boys in der AIL Arena. Mit dem siebten Sieg könnte Croci-Tortis Team den Eindruck weiter verstärken, dass im Tessin in dieser Saison mehr als nur ein guter Start heranwächst.
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