Die Bundesliga könnte bald einen weiteren Schweizer Verteidiger in ihren Reihen begrüssen. Wie der Blick berichtet, steht Albian Hajdari (22) vom FC Lugano vor einem Wechsel nach Deutschland. Der Innenverteidiger wurde am Montag nicht beim Training der Tessiner gesichtet, was die Gerüchte um seinen bevorstehenden Abgang weiter anheizt.
Laut Informationen aus dem Umfeld des Vereins führt eine heisse Spur zur TSG Hoffenheim. Ein Transfer dorthin erscheint sinnvoll, da die Kraichgauer im Abwehrzentrum derzeit Bedarf haben. Mit Ozan Kabak (25) und Koki Machida (28) fallen zwei Stammspieler verletzungsbedingt aus, was Hajdaris Chancen auf Einsatzzeit erhöhen würde.
Der 22-jährige Linksfuss gilt als vielversprechendes Talent und blickt bereits auf eine interessante Karriere zurück. Mit nur 17 Jahren wechselte er von den Junioren des FC Basel zu Juventus Turin, wo er sogar mit Cristiano Ronaldo trainierte. Nach einer Rückkehr zum FCB, die nicht wie erhofft verlief, fand er beim FC Lugano sein sportliches Zuhause.
In den vergangenen zwei Jahren absolvierte Hajdari beeindruckende 110 Pflichtspiele für die Tessiner und debütierte im März dieses Jahres in der Schweizer Nationalmannschaft. Sein Vertrag in Lugano läuft zwar noch bis 2028, enthält aber eine Ausstiegsklausel über 5,5 Millionen Franken.
Sollte der Transfer zustande kommen, wäre Hajdari der 15. Schweizer in der Bundesliga. Interessanterweise sind fast alle seine Landsleute in der deutschen Eliteliga defensiv ausgerichtet, mit Ausnahme von Johan Manzambi.
Mittlerweile ist der Transfer offiziell bestätigt.
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