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Sow hat das Interesse von Top-5-Liga-Teams geweckt

Lausanne soll eine Schmerzensgrenze haben

Vier Punkte hat der FC Lausanne-Sport bisher aus zwei Spielen geholt. Dabei haben die Waadtländer erst einen Gegentreffer kassiert. In der Abwehr könnte aber in Kürze eine wichtige Stütze wegfallen.

Der FC Lausanne-Sport entwickelt sich immer mehr zur attraktiven Adresse für internationale Top-Ligen. Im Mittelpunkt der aktuellen Spekulationen steht Karim Sow. Der 23-Jährige hat sich in den vergangenen Monaten zu einem unumstrittenen Eckpfeiler in der Defensive der Waadtländer entwickelt. Sow hat sich nicht nur in der Super League einen Namen gemacht, sondern auch das Interesse ausländischer Klubs auf sich gezogen.

Ligue-1-Duo buhlt um den Abwehrhünen

Besonders intensiv wird die Personalie gemäss jeunesfooteux.com in der französischen Ligue 1 verfolgt. Der Toulouse FC sucht nach dem bevorstehenden Abgang von Charlie Cresswell zum Stade Rennais händeringend nach physischer Verstärkung für die Innenverteidigung. Sow passt perfekt ins Anforderungsprofil der Südfranzosen: jung, kopfballstark und mit grossem Entwicklungspotenzial.

Gleichzeitig beobachtet auch der RC Strasbourg das Geschehen in Lausanne bereits seit dem vergangenen Winter sehr genau. Bei den Elsässern hängt ein konkretes Angebot jedoch noch von Kaderbereinigungen ab - Akteure wie Abakar Sylla, Saidou Sow oder Soumaïla Coulibaly müssten den Verein erst verlassen, ehe Strasbourg auf dem Transfermarkt ernst machen kann.

Schmerzgrenze liegt bei sieben Millionen Euro

Für Lausanne-Sport kommt das rege Interesse wenig überraschend, stellt die Führungsetage aber vor strategische Fragen. Sportlich ist ein Abgang des Abwehrchefs mitten im Saisonstart keineswegs vorgesehen. Sow gilt als Führungsspieler und Anker im System der Waadtländer.

Dennoch soll der Super-League-Club realistisch genug sein, um zu wissen, dass ab einer gewissen Summe Verhandlungsbereitschaft signalisiert werden muss. Aus dem Umfeld des Vereins heisse es, dass ein Verkauf zwar aktuell nicht angestrebt werde, Lausanne ab einer Ablösesumme von mindestens 7 Millionen Euro jedoch bereit wäre, sich an den Verhandlungstisch zu setzen. Sollte eine solche Summe geboten werden, würde dies Lausanne-Sport wertvollen Handlungsspielraum für weitere Kader-Optimierungen verschaffen.

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2026-08-03 20:46:00