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Lausanne-Fans schiessen gegen Infantino

Während des Spiels gegen Basel

Die Diskussionen um Fifa-Präsident Gianni Infantino machen auch vor den Schweizer Stadien nicht halt. Beim Super-League-Spiel zwischen dem FC Basel und Lausanne-Sport sorgten die gegnerischen Fans mit einem deutlichen Spruchband für Aufsehen.

Die Kritik an Fifa-Präsident Gianni Infantino hat am Wochenende auch die Super League erreicht. Beim Heimspiel des FC Basel entrollten die gegnerischen Lausanne-Fans ein Transparent mit einer scharfen Botschaft an den Walliser.

Die Lausanne-Fans hatten keine Freude.
(Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Auf dem Spruchband bezeichneten die Anhänger Infantino als "wahren Fussball-Mafiaboss" und warfen ihm vor, die Fussballwelt gegen sich aufgebracht zu haben. Die Botschaft endete mit einer vulgären Aufforderung an den Fifa-Präsidenten.

Hintergrund der Aktion sind die anhaltenden Diskussionen um Infantinos Pläne, kommerzielle Rechte der Weltmeisterschaft an Investoren zu verkaufen. Das Vorhaben hat international heftige Reaktionen ausgelöst. Mehrere Kontinentalverbände, darunter die UEFA, äusserten sich kritisch zu den Überlegungen.

Die Protestaktion der Lausanne-Fans zeigt, dass die Debatte inzwischen auch die Schweizer Fankurven erreicht hat. Die Bilder des Transparents verbreiteten sich rasch in den sozialen Medien.

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2026-08-02 14:40:37