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Hitzfeld als Vorbild, Guns N’ Roses in der Jugend: So tickt Andreas Böni

Persönliche Einblicke des neuen FCB-Kommunikationschefs

Ottmar Hitzfeld beeindruckte Andreas Böni einst so sehr, dass sich der neue Kommunikationschef des FC Basel bis heute daran erinnert. In persönlichen Einblicken spricht der langjährige Sportjournalist zudem über fussballfreie Familienabende, Guns N’ Roses in der Jugend und warum ihn ausgerechnet Buenos Aires geprägt hat.

Andreas Böni wird künftig als Kommunikationschef eine wichtige Rolle beim FC Basel übernehmen. In der "Nachspielzeit" der Basler Zeitung zeigt sich der langjährige Sportjournalist nun von einer persönlicheren Seite. Er spricht über Ottmar Hitzfeld als grosses Vorbild, seine frühere Begeisterung für Guns N’ Roses, seine Familie und verrät, warum ihn Buenos Aires besonders fasziniert.

Hitzfeld beeindruckt ihn bis heute

Auf die Frage nach seinem grössten Vorbild muss Böni nicht lange überlegen. Für ihn ist es Ottmar Hitzfeld. "Seinen Umgang mit Menschen finde ich beeindruckend. Egal ob grosser Star oder nicht, mit jedem Individuum kann er es hervorragend", sagt Böni. Der frühere Erfolgstrainer habe unabhängig vom Status seines Gegenübers stets die Fähigkeit besessen, auf einzelne Personen einzugehen.

Böni hat das auch selbst erlebt. Hitzfeld habe sich bei persönlichen Begegnungen sogar die Namen seiner Kinder gemerkt. Gerade diese Aufmerksamkeit für Menschen abseits des Fussballs ist etwas, das Böni an ihm besonders schätzt. Auch musikalisch gibt es klare Erinnerungen aus seiner Jugend. Damals hörte Böni gerne Guns N’ Roses. Heute spielt Musik in seinem Alltag eine kleinere Rolle, häufig läuft bei ihm einfach das Radio.

Fussball darf für Böni auch einmal Pause machen

So eng sein Berufsleben mit Fussball verbunden ist, privat sucht Böni bewusst Abstand. Am liebsten verbringt er Zeit mit seiner Familie und Freunden oder steht in der Küche. Dabei soll Fussball dann möglichst kein Dauerthema sein.

Besonders deutlich wird er mit Blick auf Familienfeste: "Das schlimmste Familienfest für mich ist eines, bei dem alle ständig wissen wollen, was im Fussball gerade läuft." Stattdessen kocht er gerne, wenn auch häufig als Unterstützung seiner Frau. Ossobuco oder Parmigiana bekommt er nach eigener Aussage gut hin. Als persönlichen Küchentipp empfiehlt er selbst gemachtes Chiliöl mit Zutaten wie Knoblauch, Rosmarin, Thymian und Oregano.

Buenos Aires und die erste grosse Sport-Erinnerung

Ein besonderer Ort in Bönis Leben ist Buenos Aires. Seine Schwester lebt seit beinahe 20 Jahren in der argentinischen Hauptstadt. Vor allem deren Hochzeit ist ihm in Erinnerung geblieben. Dort habe er erlebt, wie intensiv das Leben gefeiert werden könne. Ausgerechnet Argentinien spielt auch bei seiner frühesten Sport-Erinnerung eine zentrale Rolle. Böni war acht Jahre alt, als Deutschland 1990 den WM-Final gegen Argentinien gewann. Besonders der entscheidende Penalty von Andreas Brehme und Argentiniens Torhüter Sergio Goycochea sind ihm bis heute präsent.

Abseits des Sports bevorzugt Böni Kriminalfilme und True Crime. Als besten Film überhaupt nennt er "Das Schweigen der Lämmer". Am häufigsten greift er im Alltag allerdings nicht zu einer Streaming-App, sondern zu WhatsApp. Für Fussballresultate und Statistiken nutzt er vor allem "Forza Football". Mit seinem Wechsel zum FC Basel beginnt für Böni nun ein neuer beruflicher Abschnitt. Die Einblicke abseits des Fussballs zeigen dabei einen Mann, für den trotz jahrzehntelanger Nähe zum Profisport Familie, zwischenmenschlicher Umgang und bewusst fussballfreie Momente einen hohen Stellenwert haben.

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2026-10-02 20:04:56