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Stevanovic rückt beim FCB als Lichtsteiner-Nachfolger in den Fokus

Neuer Kandidat bei der FCB-Trainersuche

Beim FC Basel taucht ein weiterer Name für die Nachfolge von Stephan Lichtsteiner auf. Nach Informationen der Basler Zeitung beschäftigen sich die Bebbi mit Dalibor Stevanovic vom FC Stade-Lausanne-Ouchy. Der Slowene hat sich erst vor gut drei Monaten erneut zu seinem aktuellen Arbeitgeber bekannt.

Die Suche nach einem neuen Cheftrainer beim FC Basel geht in die nächste Runde. Wie die Basler Zeitung berichtet, ist Dalibor Stevanovic ein Kandidat für den vakanten Posten beim Schweizer Rekordmeister. Der 41-Jährige steht aktuell beim Challenge-League-Club FC Stade-Lausanne-Ouchy an der Seitenlinie.

Stevanovic hat sich in den vergangenen Monaten einen Namen gemacht. In der Vorsaison führte er den Aussenseiter bis in den Schweizer Cupfinal, nachdem man auf dem Weg dorthin mehrere höherklassige Gegner ausgeschaltet hatte. Schon im Frühling war deshalb auch der FC Luzern auf den ehemaligen slowenischen Nationalspieler aufmerksam geworden.

Erst im Juni verlängert

Ein möglicher Wechsel nach Basel hätte allerdings eine besondere Vorgeschichte. Stevanovic verlängerte seinen Vertrag bei Stade-Lausanne-Ouchy erst Anfang Juni. Der Verein hob damals dessen Fachwissen, Engagement und Spielidee hervor und bezeichnete ihn als wichtigen Bestandteil des sportlichen Projekts. Stevanovic entschied sich damit trotz Interesse anderer Clubs bewusst für eine Fortsetzung seiner Arbeit in Lausanne.

Nur wenige Monate später könnte sich nun dennoch die Gelegenheit zum Sprung zu einem Schweizer Grossklub ergeben. Eine Verpflichtung dürfte allerdings Gespräche mit dem Quartierklub voraussetzen, sofern die im Juni verlängerte Vereinbarung weiterhin Bestand hat. Sportlich liefert Stevanovic derzeit weitere Argumente. Stade-Lausanne-Ouchy gehört zu den Spitzenteams der Challenge League und feierte am vergangenen Wochenende beim 4:0 gegen Wil bereits den dritten Meisterschaftssieg in Folge. Sein Team zeichnet sich insbesondere durch intensives Pressing und schnelles Umschaltspiel aus.

Luigi Nocentini hat interimistisch bei den Bebbi übernommen. (Martin Meienberger/freshfocus)

Beim FCB führt derzeit Luigi Nocentini interimistisch Regie, nachdem sich Basel nach sieben Meisterschaftsrunden von Lichtsteiner getrennt hatte. Nach zuletzt zahlreichen gehandelten Namen könnte mit Stevanovic nun ausgerechnet ein Trainer in den Fokus rücken, der den Schweizer Fussball bestens kennt und sich eigentlich gerade erst längerfristig an sein aktuelles Projekt gebunden hat.

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2026-09-15 16:16:40