Das Aus von Stephan Lichtsteiner als Trainer beim FC Basel sorgt weiterhin für Spekulationen. Am Mittwoch, 9. September 2026, trennte sich der FCB von seinem Cheftrainer - doch die genauen Hintergründe bleiben unklar. Auch die Spieler zeigen sich ratlos oder schweigen.
Stephan Lichtsteiner soll vor versammelter Mannschaft angekündigt haben, dass er noch vor der Nati-Pause seinen Posten räumen muss. Kurze Zeit später wurde die Trennung von der sportlichen Leitung offiziell bestätigt. Ob die Verkündung seines Abgangs eine Reaktion auf diese Aussage war, bleibt jedoch offen. Verständlich formuliert hat sich Lichtsteiner wohl nicht, wie Verteidiger Flavius Daniliuc gegenüber von Nau zugibt: "Ich glaube, viele haben sich danach gefragt, was er jetzt wirklich gesagt hat. Es kamen so viele Meinungen, dass ich selber nicht einmal weiss, was wirklich gesagt wurde."
Der 25-jährige Österreicher erklärte zudem, dass selbst die Mannschaft unsicher sei, was genau passiert ist. "Wir Spieler haben uns gefragt, was genau jetzt gesagt wurde, und wir waren uns alle nicht sicher. Irgendwo kann ich mir nicht vorstellen, dass er es gesagt hat, weil er wird ja im Laufe des Tages entlassen. Ich glaube nicht, dass jemand mit ihm gesprochen hat."
Während Daniliuc zumindest seine Verwirrung offen zugibt, hält sich Captain Xherdan Shaqiri bedeckt. "Ich will nichts zu dem sagen, was in der Kabine gesagt worden ist - das bleibt da drinnen. Am Schluss müssen wir den Steph auch schützen. Ich hoffe, dass er seinen Weg macht - es ist jetzt so entschieden worden", sagte Shaqiri gegenüber der gleichen Quelle.
Sportchef Valentin Stocker wich ebenfalls aus, als er nach Details zu Lichtsteiners Entlassung gefragt wurde: "Ich war nicht dabei, aber wir wollen so klubinterne Sachen auch nicht nach aussen kommunizieren. Aber es war sicher nicht der springende Punkt."
Ungeachtet der Unruhen scheint die Mannschaft sportlich ein Lebenszeichen zu senden. Im ersten Spiel nach Lichtsteiners Abgang triumphierte der FCB eindrucksvoll mit 4:2 auswärts in Luzern. Xherdan Shaqiri zeigte sich dabei in Topform und steuerte zwei Tore und eine Vorlage bei - ein Befreiungsschlag nach turbulenten Tagen am Rheinknie.
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