In der letzten Saison hatte der FC Basel grosse Mühe, im Sturmzentrum auf Tore zu kommen. Zan Celar soll dieses Problem nun beheben. Im Interview mit der Basler Zeitung hat der Slowene erstmals seit seinem Transfer gesprochen.
Beim FC Basel ist Zan Celar die neue Sturmhoffnung. Nach grossen Abschlussproblemen in der Vorsaison brauchen die Basler einen zuverlässigen Scorer. Zumindest im ersten Spiel hat der Angreifer die Erwartungen erfüllen können und damit eine lange persönliche Durststrecke beendet.
605 Tage nach seinem letzten Treffer hat Zan Celar beim Pflichtspieldebüt für den FC Basel wieder getroffen. Der Slowene hat den Elfmeter zum 1:0-Endstand verwertet. Im Interview mit der Basler Zeitung verhehlt Celar nicht, dass es eine komplizierte Zeit für ihn gewesen sei: "Es ist klar, dass es für mich in den letzten zwei Jahren nicht gut gelaufen ist. Ich habe dabei aber viel gelernt, bin mental stärker geworden. Genauso wichtig ist aber: Das ist die Vergangenheit. Sie liegt hinter mir. Jetzt bin ich hier, konzentriert auf Basel. Ich will dem Club helfen - und so viele Tore wie möglich schiessen."
Beim Elfmeter hat Celar nicht an seine Durststrecke gedacht. Er lebe im Moment: "Im Fussball gibt es gute und schlechte Phasen. Wichtig ist, mental und körperlich dranzubleiben. Wenn man hart arbeitet und daran glaubt, kommt man zurück. Das ist meine Überzeugung - und dafür arbeite ich jeden Tag." Die Erleichterung sei nach dem Treffer gross gewesen, denn Zan Celar lebt für Tore, wie er zu Protokoll gibt.
In diesem Sommer seien verschiedene Optionen für Zan Celar auf dem Tisch gelegen. Durch seine gute Zeit in der Super League war ein Wechsel in die Schweiz für den Stürmer aber naheliegend. Andere Möglichkeiten als der Transfer zum FC Basel hätten aber innerhalb der Super League nicht bestanden: "Ich kenne nicht alle Gespräche, aber soweit ich weiss, ging es in der Schweiz einzig um den FC Basel. Jedenfalls lag mein persönlicher Fokus rasch auf dieser Variante, zumal es sich dabei um den grössten Club des Landes handelt."
Mit Stephan Lichtsteiner hat Celar einen Trainer, mit dem er sich auf Italienisch unterhalten kann, das behagt dem Stürmer: "Ja, natürlich. Und das mag ich. Zuvor hatte ich es vermisst, Italienisch zu sprechen. Das ist nun so ein kleiner Umstand, der sehr gut passt und Spass macht."
Ob Zan Celar und der FC Basel auch langfristig eine erfolgreiche Geschichte werden, muss die Zukunft zeigen. Die zweite Möglichkeit, Tore zu erzielen, bietet sich für den Stürmer am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen den FC Lausanne-Sport.
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