Raphael Diaz spielt seit 23 Jahren Profieishockey. Diese Langlebigkeit haben nicht viele Spitzensportler an den Tag legen können. Trotzdem verspürt auch der Routinier sein Alter nach den Spielen.
Auch mit 40 Jahren steht Raphael Diaz nach wie vor für den EV Zug auf dem Eis. Der Routinier spürt sein Alter mittlerweile schon: "Das Alter ist da, sicher. Man merkt das ein oder andere nach den Spielen mehr." Für die Regeneration benötigt er wohl etwas mehr Zeit, wie Diaz gegenüber dem SRF erzählt. Es sei aber auch eine Entwicklung, dass die Spitzensportler heute länger ihre Tätigkeit ausüben können. An den Rücktritt denkt Diaz noch nicht direkt: "Ich geniesse viel mehr jede einzelne Sekunde. Ich blicke nicht zu weit nach vorne." Das Eishockey sei seine grosse Leidenschaft.
Das erste Spiel in der National League hat Raphael Diaz noch in Erinnerung: "Ich war extrem nervös. Ich habe den ganzen Nachmittag bereits an das Spiel gedacht. An das kann ich mich noch gut erinnern. Ich holte in meinem ersten Spiel sogleich eine Strafe. Eigentlich wollte ich unauffällig sein, aber dummerweise habe ich dann die Strafe bekommen."
Im Vergleich zu früheren Zeiten habe sich schon einiges verändert, erklärt Raphael Diaz. "Manchmal komme ich in die Garderobe und einige sind an ihren Handys und es wird weniger miteinander gesprochen. Aber es gibt auch Zonen, in denen ein Handyverbot herrscht." Eine aufgezwungene Vorbildrolle möchte sich Diaz aber nicht andichten lassen, er sei einfach, wie er sei. Er versuche, das Bestmögliche zu geben.
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