Der EV Zug konnte mit dem Transfer von Jacob Moverare noch einmal einen wichtigen Import holen. Der Schwede hatte auch Angebote aus der Heimat, entschied sich schlussendlich aber für die Kolinstadt.
Jacob Moverare ist beim EV Zug angekommen und bereits auf dem Eis: "Es ist schön, jetzt endlich loszulegen. Die Dinge fügen sich langsam ein. Ich habe alle Teamkollegen und Führungsspieler kennengelernt und mich hier gut eingelebt", sagt der 27-Jährige gegenüber hockeysverige.se.
Nach sechs Jahren in der NHL bei den Los Angeles Kings ist er nun in Zug angekommen. Erst vor zwei Wochen habe er vom Interesse aus Zug erfahren. "Danach ging alles ziemlich schnell, bis der Wechsel perfekt war." Den Innerschweizer Club sieht er als Chance, etwas Neues auszuprobieren und in ein neues Land zu kommen.
Auch die Ambitionen des EVZ waren ein Grund für den Wechsel: "Mich reizt es, zu einem Verein zu wechseln, der wirklich um den Titel mitspielen will. Das Angebot war verlockend." Der Transfer kam auch nach dem langen Warten, ob sich in der NHL doch noch etwas ergibt. "Aber als Zug kam, dachte ich, es wäre spannender, und eine neue Herausforderung wäre auch cool. Es hat sich einfach richtig angefühlt."
Über einen Wechsel in die Schweiz habe er durch Freunde, die in der National League gespielt haben oder es noch immer tun, schon länger nachgedacht. Nach einer eher schwachen Saison rechnete er dann nicht mehr wirklich mit Interesse aus der Schweiz: "Umso überraschender kam die Anfrage von Zug."
Moverare war einst beim Östersunds IK und spielte zuvor in der Jugend für Skellefteå und HV 71. Die SHL war aber für ihn keine Option, er hat sich auf die Schweiz und Nordamerika konzentriert. "Ich hatte dann zwar ein kurzes Gespräch mit einigen schwedischen Vereinen, aber es wurde nie wirklich diskutiert."
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