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Am Ende gibt es für die St.Galler eine Packung

Aus gegen Benfica Lissabon

Nach dem Hinspiel-Sieg machte man sich im Lager des FC St.Gallen berechtigte Hoffnungen auf ein Weiterkommen. Nach einer Roten Karte in der zweiten Hälfte blieben die Espen in Portugal aber chancenlos.

Die Mannschaft von Enrico Maassen reiste mit Rückenwind nach Portugal, musste allerdings ohne Stammkeeper Lawrence Ati-Zigi antreten, der durch Lukas Watkowiak ersetzt wurde. Vor beeindruckender Kulisse im Estadio da Luz pressten die Espen zu Beginn mutig, wurden aber nach elf Minuten eiskalt erwischt. Nach einem weiten Einwurf entwischte Rafa Silva auf dem rechten Flügel und bediente in der Mitte Evangelos Pavlidis, der problemlos zum 1:0 einschob.

In der Folge flachte die Partie etwas ab. St. Gallen steckte den Dämpfer ordentlich weg und verzeichnete in der 41. Minute die Riesenchance auf den Ausgleich: Aliou Baldé tankte sich am linken Flügel durch, scheiterte aus spitzem Winkel jedoch am linken Pfosten. So ging es mit der knappen 1:0-Führung für Benfica in die Katakomben.

Deutliche Verhältnisse in der zweiten Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel brachen bei den Gästen alle Dämme. In der 55. Spielminute kombinierten sich Jakub Kaminski und Pavlidis mühelos durch die St. Galler Hintermannschaft - der griechische Torjäger vollendete eiskalt mit links zum 2:0. Nur zwei Minuten später der nächste Nackenschlag für die Ostschweizer: Jozo Stanic zog gegen Sudakov das taktische Foul und flog mit Gelb-Rot vom Platz.

In Unterzahl hatte der FCSG dem Sturmlauf der Hausherren nichts mehr entgegenzusetzen. In der 65. Minute schnürte Pavlidis nach Vorarbeit von Alexander Bah per Kopf seinen Hattrick. Nachdem Frokaj im eigenen Strafraum zu spät gegen Rios kam, übernahm der überragende Grieche erneut Verantwortung und schweisste den fälligen Penalty eiskalt zum 4:0 in den Winkel (74.).

In den Schlussminuten fiel das Team von Maassen vollends auseinander. Der eingewechselte Dodi Lukebakio bediente Clément Lenglet, der per Direktabnahme zum 5:0-Endstand traf (82.). Die späten St. Galler Gelegenheiten durch Leon Frokaj und Andrin Hunziker blieben ohne den verdienten Ehrentreffer (84., 86.).

So geht es weiter

Durch die Niederlage müssen die St.Galler nun den Gang in die Conference-League-Qualifikation antreten. Dort wartet mit Sheriff Tiraspol eine unangenehme, aber machbare Aufgabe auf die St.Galler. Das Team aus Transnistrien hat seit seiner Champions-League-Kampagne inklusive Sieg gegen Real Madrid vor fünf Jahren massiv an Qualität eingebüsst.

FC St.Gallen 1879 Fussball Michel Schuler SL Benfica UEFA Europa League

2026-07-30 23:04:04

Event

30.07.2026 21:00
SL Benfica 5:0 FC St.Gallen 1879

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