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In der Europa League mischen noch drei Schweizer im Titelrennen mit

Manzambi, Ogbus und Ndoye

In der Europa League und der Conference League wurden am Donnerstagabend die Halbfinalisten ermittelt. Drei Schweizer Legionäre verbleiben noch im Rennen um einen europäischen Titelgewinn.

In der Europa League wäre es gar möglich gewesen, dass schon vor dem Halbfinale festgestanden hätte, dass sicherlich ein Schweizer Legionär den Titel davontragen würde. Schlussendlich sind es allerdings dann nur zwei Halbfinalisten mit Schweizer Beteiligung. Einen begeisternden Auftritt legte der SC Freiburg in Spanien hin. Johan Manzambi stand beim 3:1-Auswärtssieg in der Startelf und hatte das 3:0 nach einem Solo auf dem Fuss, am Ende staubte Teamkollege Yuito Suzuki den Abpraller ab. Als Manzambi in der 71. Minute das Spielfeld verliess, kam mit Bruno Ogbus der andere Schweizer im Bunde ebenfalls zum Einsatz.

Im Halbfinale trifft der SC Freiburg auf Sporting Braga. Zuhause scheiterten Ricardo Rodriguez und Real Betis an den Portugiesen. Der Schweizer Linksverteidiger spielte dabei 78 Minuten. Mit einem 1:0-Sieg zog Nottingham Forest, das gegen den FC Porto ab der achten Spielminute in Überzahl agieren konnte, ins Halbfinale ein. Mit dem Team aus der Premier League steht auch Dan Ndoye im Halbfinale. Der Flügelspieler stand bis zur 65. Minute auf dem Rasen.

In einem englischen Halbfinale heisst Nottinghams Gegner Aston Villa. Das Schweizer Mittelfeld-Duo Remo Freuler und Simon Sohm hatte mit dem Bologna FC nichts gegen die Villans auszurichten. Bereits zur Pause lag Aston Villa mit 3:0 in Front, im Rahmen eines Dreifachwechsels bei Bologna ersetzte zu diesem Zeitpunkt Sohm seinen Landsmann.

Dramatisch ging es für die Schweizer in der Conference League zu und her. AEK Athen glich gegen Rayo Vallecano bis zur 51. Minute ein 0:3-Handicap aus dem Hinspiel aus. Dereck Kutesa stand bei seinem griechischen Verein bis zur 71. Minute auf dem Rasen. Am Ende wurde die Aufholjagd der Athener nicht belohnt. Isi Palazon rettete das spanische Team ins Halbfinale.

Auch Urs Fischer und seine Mainzer mussten im Viertelfinale die Segel streichen. Ein 2:0 aus dem Hinspiel reichte auswärts beim RC Strasbourg nicht aus, um das Halbfinalticket zu lösen. Als Silvan Widmer in der 72. Minute ausgewechselt wurde, hatten dominante Franzosen das Stadion bereits in einen Hexenkessel verwandelt und den Spiess mit dem Treffer zum 3:0 durch Julio Enciso gedreht.

Im Halbfinale treffen Shakhtar Donetsk und Crystal Palace sowie Rayo Vallecano und der RC Strasbourg aufeinander.

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2026-04-16 23:14:39