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Bertschy lobt die Reaktion, Kreis kritisiert die «dummen Strafen»

«Dort waren sie heute einfach besser»

Fribourg-Gottéron gewinnt das erste Zähringerderby der Saison mit 5:2. Christoph Bertschy sieht die bessere Zweikampfführung und die Special Teams als Schlüssel, während Samuel Kreis vor allem die unnötigen Strafen des SCB kritisiert.

Bern geht bereits nach zwölf Sekunden durch Rodwin Dionicio in Führung. Fribourg reagiert jedoch schnell und dreht die Partie noch im ersten Drittel. Bertschy trifft selbst zum 1:1, bereitet das 2:1 vor und erzielt später in Unterzahl auch das 3:1.

«Wir haben viele Zweikämpfe gewonnen und viel Druck machen können. Über die 60 Minuten gesehen war das eine klare, gute Leistung von uns», sagt Bertschy. Auch das Unterzahlspiel hebt er hervor: «Wir konnten heute zeigen, was wir dort eigentlich draufhaben.» Für den Nationalstürmer sind es gleichzeitig die ersten beiden Saisontore. «Ich habe zuletzt einige Chancen vergeben. Von dem her tut das gut.»

Kreis kritisiert unnötige Strafen

Auf Berner Seite sieht Samuel Kreis die ersten Minuten noch positiv. Danach habe der SCB aber «irgendwo im ersten Drittel den Faden verloren». Vor allem bei den Special Teams sieht der Verteidiger einen klaren Unterschied: «Da muss man nicht gross drum herumreden. Dort waren sie heute einfach besser.»

Selbstkritisch äussert sich Kreis auch zu den Strafen. «Viele waren heute nicht zwingend. Wir haben zu wenig Zweikämpfe gewonnen und zu wenig Beinarbeit gezeigt. Wenn man immer einen Schritt hinterherläuft, holt man sich irgendwann dumme Strafen.»

Christoph Bertschy Eishockey HC Fribourg-Gottéron National League sport.ch

2026-09-29 22:58:18

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29.09.2026 19:45
HC Fribourg-Gottéron 5:2 SC Bern

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