Am 3. Dezember 2015 übernahm Patrick Fischer das Amt als Headcoach bei der Schweizer Nationalmannschaft. Dieses hatte er bis zum vergangenen April inne. Da kam ans Licht, dass er mit einem gefälschten COVID-Zertifikat zu den Olympischen Winterspielen nach Peking gereist war. Nach Swiss Ice Hockey hat nun offenbar auch der internationale Eishockeyverband seine Untersuchungen abgeschlossen.
Swiss Ice Hockey hat seine Untersuchungen zur Causa Patrick Fischer Ende August abgeschlossen und gab die Ergebnisse nicht bekannt. Dabei verwies der Verband auf Persönlichkeitsrechte, Datenschutz und arbeitsrechtliche Vorgaben, die klare Grenzen setzen.
Neben Swiss Ice Hockey hat aber auch der internationale Eishockeyverband Untersuchungen durchgeführt und, wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet, sind diese nun abgeschlossen. Das Urteil: Patrick Fischer soll für vier Jahre gesperrt werden!
Unter Fischer hat die Schweizer Nationalmannschaft drei WM-Silbermedaillen gewonnen. Vorläufig wird der 51-Jährige allerdings keine Nationalmannschaften mehr trainieren können. Die Sperre bedeutet, dass der ehemalige Nati-Coach für die nächsten vier Jahre an keinen Wettbewerben der IIHF mehr teilnehmen darf. Das sind neben den Olympischen Winterspielen auch die Weltmeisterschaften.
An einer Anstellung im Klubeishockey wird Fischer hingegen nicht gehindert. Zuletzt stand er zwischen 2013 und Oktober 2015 beim HC Lugano an der Bande.
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