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Ehemaliger NL-Topscorer schliesst ein Comeback aus

Karriere mit 39 Jahren beendet

Der einstige NL-Zauberer und Liga-Topscorer Linus Omark schliesst eine Rückkehr aufs Eis endgültig aus. Ein späteres Engagement als Sportchef bei Luleå Hockey hält sich der 39-Jährige aber offen.

Mit 39 Jahren hat Linus Omark endgültig einen Schlussstrich unter seine aktive Laufbahn gezogen. In der Schweiz ist der Name Omark bestens in Erinnerung geblieben. Viermal lief der begnadete schwedische Flügelstürmer in seiner Karriere in der National League auf. In der Saison 2012/13 verzauberte er die Liga als PostFinance-Topscorer im Dress des EV Zug, später prägte er in zwei Etappen massgeblich die Offensive des Genève-Servette HC und zuletzt spielte er in der vergangenen Saison für 15 Partien für den HC Lugano. Wer jedoch auf ein weiteres, überraschendes Gastspiel des Technikers hofft, wird enttäuscht.

"Im Moment fühle ich mich wohl, so wie es ist. Mal sehen, was die Zukunft bringt, aber derzeit bin ich zufrieden mit dem, was ich habe", erklärt Omark gegenüber Expressen entspannt auf die Frage nach seinem Status Quo. Einen echten Job habe er derzeit nicht, dafür eine andere wichtige Aufgabe, wie er lachend erklärt: "Ich geniesse das Leben. Ich bin Vollzeit-Trainer meiner Tochter."

Ein weiteres Comeback - selbst wenn im Januar und Februar die lukrative und sportlich reizvolle Playoff-Zeit näher rückt - schliesst der Schwede kategorisch aus. Das Kapitel Eishockey als Spieler habe er "endgültig abgeschlossen", stellt Omark klar. "Es ist schwer, später in der Saison wieder einzusteigen. Letztes Jahr war es hart. Man kann nicht einfach so einspringen." Vielmehr habe er es genossen, dass es beim Sommertraining dieses Jahr wesentlich "ruhiger" zugegangen sei.

Luleå auf der Suche nach einem neuen Sportchef

Dem Eishockey bleibt er als Beobachter an der Seitenlinie allerdings eng verbunden - insbesondere seinem Herzensverein Luleå Hockey. Dort absolviert Sportdirektor Thomas Fröberg bekanntermassen sein letztes Amtsjahr. "Das ist schade für Luleå, Fröberg hat gute Arbeit geleistet", so Omark. Der Stürmer hat in der Vergangenheit durchblicken lassen, dass er sich vorstellen könnte, in Zukunft als Sportchef zu arbeiten.

Für die Nachfolge von Fröberg sei er nicht angefragt worden, bestätigt Omark. Das stört ihn aber auch nicht weiter: "Ich habe gerade meine Karriere beendet. So wie es jetzt ist, ist es gut." Der Schwede geniesst aktuell also die Zeit mit seiner Familie.

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2026-09-10 08:32:59