sport.ch

Schweizer Nationalspielerin nur von Olympiasiegerin geschlagen

Sie schoss die Schweiz zu Olympia-Bronze

Alina Müller zählt weiterhin zur Weltspitze des Frauen-Eishockeys. Die Schweizer Nationalspielerin belegte bei der Wahl zur IIHF-Spielerin des Jahres 2025/26 den zweiten Platz und musste sich nur der amerikanischen Verteidigerin Caroline Harvey geschlagen geben.

Die Schweizer Nationalspielerin Alina Müller hat bei der Wahl zur Spielerin des Jahres des Internationalen Eishockeyverbands (IIHF) den zweiten Platz belegt. Die 27-Jährige erhielt 9,1 Prozent der Stimmen und musste sich einzig der US-Amerikanerin Caroline Harvey geschlagen geben.

Harvey dominierte die Wahl mit 77,3 Prozent der Stimmen deutlich. Die Verteidigerin blickt auf eine herausragende Saison zurück. Mit den USA gewann sie an den Olympischen Spielen in Mailand die Goldmedaille und wurde zur wertvollsten Spielerin des Turniers gewählt. Zudem führte sie die University of Wisconsin zum NCAA-Titel und gewann die renommierte Patty Kazmaier Trophy als beste College-Spielerin Nordamerikas.

Für Müller ist der zweite Platz dennoch eine bemerkenswerte Anerkennung. Die Stürmerin gehörte in der vergangenen Saison erneut zu den wichtigsten Spielerinnen der Schweizer Nationalmannschaft und schoss die Schweizerinnen zur Bronzemedaille in Mailand. Sie bestätigte ihren Status als eine der besten europäischen Eishockeyspielerinnen.

Der IIHF Women's Player of the Year Award wird seit 2023 vergeben und zeichnet jene Spielerin aus, die in der abgelaufenen Saison sportliche Höchstleistungen, Teamerfolg und den Geist des Sports am besten verkörpert hat. Zu den bisherigen Gewinnerinnen zählen Hilary Knight, Natalie Spooner, Marie-Philip Poulin und nun Caroline Harvey.

Alina Müller Eishockey Eishockey Frauen-Nationalmannschaft Soraya Sägesser

2026-06-17 22:26:12