Der Monat Februar war für die Fans der National League eine Qual. Durch die Olympischen Spiele fanden in der obersten Schweizer Liga nur wenige Spiele statt, ein Highlight gab es aber trotzdem. Von den beiden Nationalmannschaften überzeugten aber hauptsächlich die Frauen.
Allerdings nicht nur. Die Leistungen von Leonardo Genoni sind einmal mehr herauszuheben. Es ist extrem beeindruckend, wie der 38-Jährige jedes Mal wieder in einen anderen Modus kommt, wenn er die Schweiz an einem Grossturnier vertreten darf. Genoni liess die Schweiz mit einer Abwehrquote von 94.6 Prozent lange von einer Medaille träumen.
Ansonsten waren es aber vor allem die Frauen, die zu überzeugen wussten. Auf dem Weg zur Bronzemedaille überzeugten vor allem Alina Müller und Andrea Brändli auf ganzer Linie. Müller machte sich mit ihrem entscheidenden Tor im Spiel um Platz 3 ohnehin unsterblich, Brändli zeigte überragende Leistungen in allen Spielen, in denen sie nach ihrer Zwangspause zum Einsatz gekommen ist.
Zum Schluss kommen wir noch zur National League. Dort schreibt eine Legende ihre ganz eigene Geschichte. Im 1000er-Club war Julien Sprunger schon länger. Nun hat es der Captain des HC Fribourg-Gottéron auch geschafft, als einer der wenigen Spieler 1000 Spiele in der Regular Season zu absolvieren. Sein tausendstes Spiel konnte er gegen den EV Zug mit einem Sieg feiern.
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