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Zug hilft Luleå mit eigenen Stöcken aus

Ungewöhnliche Panne vor CHL-Halbfinal in Zug

Die Spannung vor dem CHL-Halbfinal in Zug war nicht nur auf dem Eis spürbar, sondern auch hinter den Kulissen. Die Nordschweden von Luleå standen gemäss Blick vor einem ungewöhnlichen Problem: Ihre Hockey-Stöcke blieben in Kopenhagen hängen. Die Zuger zeigten sich jedoch fair und stellten den Schweden ihre Ausrüstung zur Verfügung.

Am Sonntag, den 11. Januar 2026, kam die Mannschaft aus Luleå in Zug an, doch ihre Taschen mit den Hockey-Stöcken blieben auf der Strecke. Zwei Trainings vor dem Halbfinal standen dennoch an, und hier bewies der EVZ sportlichen Geist. Die Schweden durften sich bei den Stöcken der Zuger bedienen. Insgesamt standen zahlreiche Modelle von Spielern wie Livio Stadler, Grégory Hofmann und Tomas Tatar zur Verfügung. Selbst Ex-EVZ-Star Linus Omark fand einen passenden Ersatz: "Jenen von Andreas Wingerli", verriet er, "er musste ja von der Länge passen. Aber gleich gut geschossen habe ich damit nicht."

Am Spieltag löste sich das Materialproblem schliesslich in letzter Minute. Genau 40 Minuten vor dem ersten Bully trafen die Taschen mit den Hockey-Stöcken in der Halle ein - sehr zur Erleichterung der Luleå-Profis und deren Trainer. Luleå gewann schlussendlich das Hinspiel mit 3:2 und brachte sich damit in eine gute Ausgangslage. Das Rückspiel findet bereits am kommenden Dienstag in Schweden statt.

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2026-01-14 17:00:26