Die Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz ist zu Ende. Einige Spieler absolvierten innerhalb von 16 Tagen zehn Partien und wussten mit zahlreichen Scorerpunkten zu überzeugen. Wir wollen einen Blick darauf werfen, wie viele Punkte pro Spiel den jeweiligen National- und Swiss-League-Clubs zuzuschreiben sind.
Dafür zählt jeder Einsatz eines Spielers als eine Partie für den Club, bei dem er die Saison 2025/26 absolviert hat. Spielte also die Schweizer Nationalmannschaft, wurden bei den ZSC Lions unter Umständen fünf Spiele hinzugefügt, weil Denis Malgin, Sven Andrighetto, Nicolas Baechler, Dean Kukan und Christian Marti eingesetzt wurden. Die Einsätze von Torhütern wurden nicht mit einberechnet.
Beginnen wir mit zwei Spielern, die keinen Scorerpunkt sammeln konnten. Alessandro Segafredo absolvierte in der vergangenen Saison die meisten Spiele für die GCK Lions und stand an der WM in fünf Partien für Italien auf dem Eis. Ebenfalls das italienische Trikot trug Niccola Mansueto. Der Spieler des HC Sierre wurde an der WM in einer Partie eingesetzt.
Tamas Ortenszky und die ungarische Nationalmannschaft konnten ihr grosses Ziel erreichen und die Klasse halten. Das entscheidende Spiel gegen Grossbritannien gewann Ungarn klar mit 5:0. In jener Partie konnte sich auch Ortenszky einen Assist gutschreiben lassen. Es war der einzige Scorerpunkt des Verteidigers während des ganzen Turniers.

Jacob Larsson wusste bei den SC Rapperswil-Jona Lakers in der vergangenen Saison zu überzeugen und war einer der besten Verteidiger der ganzen National League. So konnte er sich einen Platz in der schwedischen Nationalmannschaft erkämpfen, mit der er im Viertelfinale an der Schweiz gescheitert ist. Larsson konnte sich in acht Spielen je ein Tor und einen Assist gutschreiben lassen.
Der erste Schweizer Club, von dem an der WM mehr als einen Spieler im Einsatz stand, ist der HC Davos. Simon Knak, Sven Jung und Lukas Frick konnten die ganze Ladung Euphorie im Trikot der Schweizer Nationalmannschaft mitnehmen, während Rasmus Asplund für Schweden zum Einsatz gekommen ist. Knak war mit zwei Toren und drei Assists am produktivsten, gefolgt von Sven Jung mit drei Assists. Asplund und Frick blieben ohne Punkte.
Toms Andersons stand an der Weltmeisterschaft für Lettland im Einsatz und absolvierte sieben Spiele. Dabei erzielte er einen Treffer und liess sich einen Assist gutschreiben, womit er den Neuenburgern den zwölften Platz in diesem Ranking sichert.
Von den SCL Tigers nahmen ebenfalls vier Spieler an der Weltmeisterschaft teil. Hannes Björninen und Saku Mäenalanen im Trikot der finnischen Nationalmannschaft. Die beiden spielten zusammen in einer Linie mit Waltteri Merelä, dem Importstürmer des SC Bern. Björninen und Mäenalanen wussten zu überzeugen, sammelten zusammen neun Scorerpunkte und dürfen sich Weltmeister nennen. Andre Petersson und Oskars Lapinskis, kamen für Schweden, resp. Lettland, zum Einsatz, blieben aber ohne Scorerpunkte.
Die Saanestädter waren mit drei Spielern an der Weltmeisterschaft vertreten. Neben Jacob de la Rose, der mit Schweden im Viertelfinale gegen die Schweiz ausgeschieden ist, standen auch Attilio Biasca und Christoph Bertschy im Einsatz. Biasca wusste in der ersten Linie an der Seite von Nico Hischier und Time Meier zu überzeugen, Bertschy kam meist in der dritten Linie zum Einsatz. Insgesamt hat das Fribourg-Trio in 28 Spielen neun Scorerpunkte gesammelt.
Auch von den Leventinern waren drei Spieler Teil der verschiedenen WM-Kader. Tim Heed wurde bei Schweden allerdings nie eingesetzt. Tommaso de Luca konnte mit Italien den Abstieg nicht verhindern und blieb ohne Scorerpunkte. Einzig Dominic Zwerger, der für die überraschenden Österreicher auflief, war an vier Toren beteiligt, eines davon erzielte er selbst.
Der EHC Visp wurde an der Weltmeisterschaft durch Thomas Olsen vertreten. Der Stürmer lief für die norwegische Nationalmannschaft auf und konnte sich sensationell über die Bronzemedaille freuen. Er wurde in drei Gruppenspielen eingesetzt und liess sich gegen Dänemark einen Assist gutschreiben.
Calvin Thürkauf ist der Leader im Team der Bianconeri und führt sie als Captain an. An der WM wusste er im Trikot der Schweiz zu überzeugen, traf im Viertelfinale gegen Schweden und kam insgesamt auf sieben Scorerpunkte. Marco Zanetti stieg mit Italien ab und blieb ohne Zähler.
Mit Jesse Puljujärvi, Vili Saarijärvi und Sakari Manninen waren drei Genfer Teil des finnischen Weltmeisterteams. Sie setzten sich bekanntlich im Finale gegen die Schweiz und Tim Berni durch. Der Nati-Verteidiger kam auf einen Assist, die drei Finnen kamen auf 16 Zähler. Puljujärvi kam auf fünf Tore und vier Assists. Er war der produktivste Spieler des GSHC, der an der WM teilgenommen hatte.

Der SC Bern und der EV Zug kommen auf je 0,5 Scorerpunkte pro Spiel. Von den Mutzen stand Waltteri Merelä an der WM im Einsatz und konnte sich am Ende die Goldmedaille umhängen lassen. In zehn Einsätzen erzielte er ein Tor und liess sich vier Assists gutschreiben.
Der EV Zug war bei der tschechischen Nationalmannschaft vertreten. Dominik Kubalik und Daniel Vozenilek scheiterten im Viertelfinale an Finnland. Beide standen achtmal im Einsatz, Kubalik wies fünf Scorerpunkte auf, Vozenilek kam auf drei Zähler.
Gleich fünf Spieler vom Lausanne HC nahmen an der Weltmeisterschaft teil. Ken Jäger, Damien Riat und Théo Rochette liefen für die Nati auf. Dominik Kahun trug das Trikot Deutschlands und Erik Brännström vertrat Schweden. Kahun blieb ohne Scorerpunkte und Brännström, der die National League als Offensivverteidiger dominierte, kam auf einen Assist. Besser lief es für die Schweizer, die zusammen 21 Scorerpunkte gesammelt haben.
Dass der EHC Kloten auf dem zweiten Platz liegt, kommt auf den ersten Blick etwas überraschend, aber Deniss Smirnovs hatte ein überragendes Turnier im Trikot der lettischen Nationalmannschaft. Der Center erzielte drei Tore und kam zudem auf sechs Assists. Weiter war der EHCK auch durch Bernd Wolf vertreten. Der Verteidiger erzielte zwei Tore für die österreichische Nationalmannschaft.
Gleich acht Spieler der ZSC Lions nahmen an der Weltmeisterschaft teil. Sven Andrighetto und Denis Malgin wussten mit 15, respektive 13 Scorerpunkten zu überzeugen. Andrighetto war damit der beste Scorer des ganzen Turniers und wurde ins All-Star-Team gewählt. Dean Kukan, Christian Marti und Nicolas Baechler waren ebenfalls Teil der Schweizer Nationalmannschaft. Sie kamen zusammen auf sieben Zähler. Ebenfalls überzeugt hat Rudolfs Balcers. Der lettische Nationalspieler kam auf zehn Scorerpunkte in acht Spielen. Vinzenz Rohrer und Mikko Lehtonen komplettierten die acht Spieler der Lions. Die beiden sammelten zusammen zwölf Scorerpunkte. Damit kamen die Zürcher in 69 Einsätzen auf 57 Scorerpunkte.
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