Die Gruppenphase der Eishockey-Weltmeisterschaft ist durch. Während die Nati sich Platz 1 in der Gruppe B sichern konnte, trauert die Schweiz jedoch um einige Imports, die an diesem Turnier nicht mehr zu sehen sein werden. Wir haben eine Übersicht aller in der Schweiz aktiven Spieler gemacht und sie nach Leistungen eingeteilt.
Das französische Team enttäuschte auf ganzer Linie und konnte nur gegen Finnland einen einzigen Punkt sammeln. Tim Bozon hat zwar dreimal gescort in seinen sechs Spielen, trotzdem konnte er nichts am Abstieg ändern. Ebenfalls enttäuschend war die Leistung der Slowaken, welche gar auf Rang 6 abschnitten. Adam Huska kam dabei nur in einem Drittel zum Einsatz, konnte aber nur eine Fangquote von 83.33 Prozent vorweisen. Zu diesen Spielern hinzugesellt hat sich auch Rudolfs Balcers, der mit Lettland nach der 1:6-Klatsche gegen Österreich verabschieden musste, ihm persönlich gelangen nur zwei Assists.

Bei den Franzosen war Bellemare einer der einzigen Spieler, der die Erwartungen ansatzweise erfüllt hat. Mit vier Punkten war er gemeinsam mit Jordann Perret Teamtopscorer. Ebenfalls Teamtopscorer seiner Nation war auch Dominik Kahun, der gleich an sieben Toren beteiligt war.
Etwas überraschend finden hier auch zwei Spieler aus der Swiss League ihre Erwähnung. Toms Andersons hat zwar auch für den SC Bern gespielt, gehört aber eigentlich dem HC La Chaux-de-Fonds. Tamas Orenszky hat zwar "nur" drei Assists geliefert, daran gemessen, dass Ungarn aber wirklich nicht zu den Topnationen gehört, ist auch seine Leistung kaum hoch genug einzuschätzen.
Gabriel Carlsson gehörte vor der WM noch zum schwedischen Nationalkader, wurde allerdings nie registriert. Dies liegt auch daran, dass die Schweden immer wieder Plätze offengelassen haben für allfällige NHL-Verstärkung. Ähnlich sieht es bei den Schweizern aus: Dario Rohrbach und Sven Jung werden offiziell nicht mehr registriert, Sandro Aeschlimann ist zwar registriert und sass einmal auf der Bank, zum Spielen wird er allerdings mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr kommen.
Hier gibt es gleich eine Menge an NL-Spielern und sogar einen Spieler aus der Swiss League. Nicht immer müssen wenige Scorerpunkte auch schwache Leistungen bedeuten, schliesslich glänzen Spieler wie Nicolas Baechler oder Christoph Bertschy auch mit ihrem Einsatzwillen und viel Wasserverdrängung. Auch Bernd Wolf oder Andrea Glauser sind Spieler, die ihren Teams mehr als nur Scorerpunkte bringen.
Auffallend sind die schwachen Werte bei Ahti Oksanen, der nur sechs Spiele absolviert hat und sich mit seinen bisherigen Leistungen auch nicht wirklich für einen weiteren Einsatz empfehlen konnte. Ebenfalls wohl nicht mehr gross zum Spielen kommt Grégory Hofmann. Wenn er aber aufs Eis durfte, so war er stets zu Diensten.
Etwas überraschend haben sich Dänemark und Österreich für die Viertelfinals qualifiziert. Mit dafür verantwortlich sind mit Nicklas Jensen und Vinzenz Rohrer auch zwei Spieler aus der National League, wobei Rohrer gar die Schweizer Ausbildung geniessen durfte.
In dieser Kategorie haben wir alle Spieler, die vier, fünf oder sechs Scorerpunkte gesammelt haben. Die Nationen beschränken sich hier ziemlich klar. Neben den vielen Schweizern gibt es einzig noch zwei Tschechen und einen Finnen.

Die ZSC Lions dominieren bisher diese WM. Ob Lehtonen bei den Finnen, oder Kukan, Andrighetto und Malgin für die Schweiz, alle wissen zu brillieren. Mit Lehtonen und Kukan sind aber nicht nur die Stürmer sehr torhungrig, sondern eben auch die Verteidiger.
Dominic Zwerger überragt bei den Österreichern. In der allgemein starken österreichischen Mannschaft ist er der Beste, mit acht Strafminuten allerdings auch der "aggressivste". Etwas überraschend sind an dieser WM sicherlich auch die Leistungen von Tyler Moy.
Die Schweizer stellen an diesem Turnier die drittbeste Verteidigung, was natürlich nicht nur an der sattelfesten Defensive, sondern auch an den starken Torhüterleistungen liegt. Die Turnierverläufe der beiden Goalies sind ziemlich identisch. Beide starteten mit Problemen, liessen danach aber kaum etwas hinzu.
Adam Huska Ahti Oksanen Andrea Glauser Andres Ambühl Antoine Keller Benjamin Baumgartner Bernd Wolf Christian Marti Christoph Bertschy Damien Riat Dänemark (Eishockey) Daniel Vozenilek Dario Rohrbach Dean Kukan Denis Malgin Deutschland (Eishockey) Dominic Zwerger Dominik Kahun Eishockey Eishockey A-Nationalmannschaft Enzo Guebey Filip Zadina Finnland (Eishockey) Frankreich (Eishockey) Gabriel Carlsson Grégory Hofmann Harri Pesonen IIHF World Championships Jesper Frödén Juho Lammikko Ken Jäger Kévin Boma Leonardo Genoni Lettland (Eishockey) Matej Stransky Michael Fora Michal Kristof Mikko Lehtonen National League Nicklas Jensen Nicolas Baechler Oliver Achermann Österreich (Eishockey) Pierre-Édouard Bellemare Rudolfs Balcers Sandro Aeschlimann Sandro Schmid Schweden (Eishockey) Simon Knak Slowakei (Eishockey) sport.ch Stéphane Chapuisat Sven Andrighetto Sven Jung Swiss League Tamas Orenszky Tim Berni Tim Bozon Toms Andersons Tschechien (Eishockey) Tyler Moy Ungarn (Eishockey) Vili Saarijärvi Vinzenz Rohrer Waltteri Merelä