Der HC Davos ist in der Champions Hockey League weiter auf Kurs. Der HCD schlägt GKS Tychy und steht mit acht Punkten auf Rang zwei. Genève-Servette kassiert derweil wegen eines Gegentreffers kurz vor Schluss eine bittere Niederlage in Schweden.
Wenn man einen Blick auf die Tabelle der Champions Hockey League wirft, dann gibt es viel Hoffnung. Denn der HC Davos liegt aktuell mit acht Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Zwar ist damit noch kein Pokal gewonnen. Wenn man aber auf die letzten Jahre zurückblickt, haben acht Punkte meist gereicht, um in die nächste Runde zu kommen. Der HC Davos ist damit auf dem besten Weg in den Sechzehntelfinal.
In der letzten Saison schafften es die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit sieben Punkten in die nächste Runde. In der Saison 2024/25 reichten Tappara Tampere acht Punkte und ein Jahr zuvor qualifizierten sich die Rapperswil-Jona Lakers mit neun Punkten.
Der HC Davos war schon nach dem ersten Drittel auf der Siegerstrasse. Dank Lukas Frick und Lars Steiner führte der Schweizer Vizemeister in der 18. Minute mit 2:0 vor der Pause. Das polnische Team GKS Tychy war aber noch nicht abzuschreiben. Dank eines Anschlusstreffers wurde die Partie wieder spannend. Anders als beim letzten CHL-Spiel von Davos gegen die Eisbären Berlin fielen die Tore nicht mehr so leicht ins Netz. Dieses Mal brauchte es mehr. Der dritte Treffer von Filip Zadina brachte den ursprünglichen Vorsprung wieder zurück.
Tychy hatte im letzten Drittel jedoch die Chance, in gleich doppelter Überzahl den Anschluss und allenfalls den Ausgleich zu erzielen, scheiterte aber abermals an Goalie Luca Hollenstein. Erst neun Sekunden vor Schluss kam der Anschluss - doch deutlich zu spät für das Heimteam. Und was den Zwei-Tore-Vorsprung angeht: Der HCD kam nochmals zu einem Treffer, dieses Mal aber ins leere Tor. Damit gewinnen die Bündner mit 4:2.
Weniger glücklich lief die Partie für Genève-Servette HC. Der CHL-Sieger von 2024 musste sich gegen Skellefteå AIK in Schweden geschlagen geben. Zwar konnten die Grenats nach drei Minuten bereits in Führung gehen, bis sie jedoch nachdoppeln konnten, dauerte es nochmals 40 Minuten. In der Zwischenzeit trafen dafür die Schweden innert zwei Minuten zur Führung. Das Spiel blieb mit einem Stand von 2:1 stets spannend. In der 49. Minute war es schliesslich der Genf-Youngster Simas Ignatavicius, der die Partie wieder ausglich.
In den letzten zehn Minuten deutete eigentlich alles auf eine Verlängerung. Doch die Hausherren zwangen die Servette-Spieler mit ihrem Forechecking zu immer mehr Fehlern. Dass 21 Sekunden vor Schluss schliesslich der entscheidende Treffer von Skellefteå fiel, war zwar frustrierend für die Schweizer Gäste, aber nicht ganz überraschend. Die Schweden führen dank dieses 3:2-Sieges die CHL-Tabelle mit neun Punkten an und empfangen im nächsten Spiel den direkten Verfolger HCD.
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