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Das Schweizer Schreckgespenst könnte international ein 14. Mal zuschlagen

Gegen diese Teams sind die Schweizer Clubs in der CHL ausgeschieden

Die K.o.-Runde der zehnten Saison der Champions Hockey League hat begonnen und am kommenden Dienstag und Mittwoch müssen bereits acht Teams ihre Titelambitionen begraben. Noch mischen alle vier Schweizer Teams im Rennen um den Titel mit. Wir sind vor den Rückspielen des Achtelfinales der Frage nachgegangen, die Clubs aus welcher Nation am häufigsten Endstation für die Schweizer Teilnehmer bedeutet haben. 

Schweiz: 1

In den bisherigen neun K.o.-Runden, bei unterschiedlichen Austragungsmodi, nahm insgesamt 30 Mal ein Schweizer Club einen Anlauf auf den Titel. Bekanntlich krönte sich im Vorjahr der Genève-Servette HC zum König des europäischen Eishockeys. In 29 Fällen ist eine Mannschaft also zu irgendeinem Zeitpunkt in der K.o.-Runde ausgeschieden. Einzig der HC Lugano tat dies allerdings gegen einen Ligakonkurrenten. Im Achtelfinale der Saison 2016/17 scheiterten die Bianconeri bei der einzigen Teilnahme in der Verlängerung an den ZSC Lions. Nach dem Hinspiel im diesjährigen Schweizer Duell deutet alles darauf hin, dass dem Lausanne HC das Schicksal, gegen einen Ligakonkurrenten auszuscheiden, widerfahren wird. 

Deutschland: 3

Drei Niederlagen gehen zurück auf Duelle gegen Teams aus Deutschland. Gleich zweimal wurde ein Los aus dem nördlichen Nachbarland zum Stolperstein für den EV Zug. Besonders ärgerlich war die Pleite gegen den EHC Red Bull München. Die Zuger siegten im Hinspiel auswärts im Olympia-Eissportzentrum in der bayerischen Landeshauptstadt mit 3:2, unterlagen dann aber in der heimischen Arena mit 0:2. Gegen den Club aus München scheiterte der HC Fribourg-Gottéron bei der vorletzten Teilnahme an der Finalrunde.

Möglicherweise wird hier in dieser Saison ein vierter Punkt in der Auflistung hinzugefügt, falls die ZSC Lions gegen ein deutsches Team ausscheiden. Gegen die Straubing Tigers sind die Zürcher nach einem 4:2-Auswärtssieg auf Kurs. Im Viertelfinale folgt dann aber wohl mit den Eisbären Berlin gleich das nächste Duell gegen einen DEL-Club. Zudem ist eine Halbfinalaffiche gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven möglich.

Finnland: 6

In der ersten Spielzeit der neuen Champions Hockey League kegelten die beiden finnischen Teams SaiPa und der HIFK gleich beide Schweizer Teams in der ersten Finalrunde, sprich dem Achtelfinale, raus. In den sechs darauffolgenden Saisons erwischte es nur noch die ZSC Lions gegen einen finnischen Herausforderer.

Ein finnisches Debakel erlebten die Clubs aus der National League in der Saison 2022/23. Sowohl der HC Davos als auch der HC Fribourg-Gottéron scheiterten im Achtelfinale an einem finnischen Gegner. Der HCD-Bezwinger Tappara Tampere eliminierte im Halbfinale dann auch noch den EV Zug. Der spätere Champion ist nur eine von zwei Mannschaften, die in einer Saison gleich zwei Schweizer Mannschaften in der K.o.-Runde ausschalten konnten. Insgesamt verloren Schweizer Teams sechs Mal gegen finnische Gegner. 

Tschechien: 6

Gleichauf zu den Finnen sind die Tschechen. Vor allem scheiterten gleich vier Teams im fortgeschrittenen Verlauf der K.o.-Runde. Zuletzt platzte für die SC Rapperswil-Jona Lakers der Traum vom Einzug ins Halbfinale gegen den HC Vitkovice und damit einen Gegner, den man durchaus hätte schlagen können. Die Lakers teilen ein ähnliches Schicksal mit dem EV Zug, den ZSC Lions und dem SC Bern, die allesamt ebenfalls im Viertelfinale an einem tschechischen Club gescheitert sind. Der HC Sparta Prag eliminierte als einzige tschechische Mannschaft sogleich zwei Schweizer Clubs, 2015/16 waren sie gegen die ZSC Lions siegreich, in der darauffolgenden Saison gegen den SC Bern. 

Im Heimspiel gegen Vitkovice konnten die SCRJ Lakers im Dezember 2023 im Viertelfinale noch über einen 2:1-Sieg jubeln, auswärts setzte es dann eine 1:5-Pleite ab.

Schweden: 13

Der Schweizer Albtraum sind ganz klar die Duelle gegen schwedische Clubs. Ein 14. Schweizer Ausscheiden gegen ein SHL-Team droht dem HC Fribourg-Gottéron, die Saanestädter nehmen gegen die Växjö Lakers eine 0:1-Hypothek mit ins Rückspiel. Vier Mal ist ein Schweizer Team gegen den Fölunda HC, seines Zeichens der überlegene Rekordchampion der CHL, ausgeschieden. Es war aber nicht die Mannschaft aus Göteborg, die in einer Saison gleich zwei Schweizer Teams nachhause geschickt hatte. Dieses Kunststück ist dem Luleå HF in der Spielzeit 2019/20 gelungen. Back-to-back eliminierte Luleå den SC Bern und den Lausanne HC. Am häufigsten zogen der SC Bern und die ZSC Lions gegen schwedische Teams den Kürzeren, sie verloren gleich drei Duelle mit den Teams aus der nordischen Hockey-Nation. Im Falle der Mutzen reihten sich diese Niederlagen gleich in drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten aneinander. 

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2024-11-16 15:00:35