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Dieser einstige 'Swiss Football League Best Youngster' wird bei den kriselnden Engländern schmerzlichst vermisst

Michael Frey wird derzeit von einer Verletzung ausgebremst

Michael Frey hat in seiner Karriere schon einige Stationen hinter sich, doch diesen Sommer landete der Stürmer auf der Insel bei den Queens Park Rangers. In London befand sich Frey in Frühform, ehe er von einer Verletzung ausgebremst wurde. Und das in einer Zeit, in der ihn QPR dringend brauchen würde.

Der mittlerweile 30-jährige Schweizer gab einst zu vermelden, dass er der "beste Stürmer der Welt" werden wolle, doch inzwischen kickt der Stürmer in der zweithöchsten englischen Spielklasse, der Championship, für die Queens Park Rangers. Die Karriere des einstigen YB-Stürmers war nicht immer einfach, Zeit einen Blick auf die Ups and Downs von Michael Frey zu werfen.

Die Anfänge

Aus dem eigenen Nachwuchs des BSC Young Boys schafft der junge Michael Frey den Schritt zu den Profis. Die Saison 12/13 war die erste volle Saison, die der Stürmer in der ersten Mannschaft absolvierte und wusste gleich zu überzeugen. In der Liga kam Frey in 31 Spielen zum Einsatz, sammelte dabei sieben Scorerpunkte und erzielte zusätzlich im Cup noch vier Tore in zwei Spielen. Das Nachwuchstalent, welches auch Luft schnuppern konnte auf internationaler Bühne in der Europa League (3 Torbeteiligungen), zeigte vielversprechende Ansätze. In der darauffolgenden Saison konnte Frey noch eine Schippe drauflegen, erzielte 9 Tore und lieferte acht Torvorlagen. Leistungen, die ihm am Ende des Jahres eine Auszeichnung als "Swiss Football League Best Youngster 2013" einbrachten. 

Michael Frey wird für das Jahr 2013 als "Swiss Football Best Youngster" ausgezeichnet.

Der erste Schritt ins Ausland misslang

Nach anfänglichen drei Toren in sieben Partien mussten die Young Boys den jungen Stürmer ziehen lassen, denn das Interesse aus dem Ausland wurde zu gross. Im September 2014 kam der Wechsel zum OSC Lille für drei Millionen Euro. Doch nach nur etwas mehr als einem Jahr zog man in Lille bereits einen Schlussstrich, denn Frey konnte vor allem auch aufgrund Verletzungen nicht an sein vorheriges Leistungsniveau anknüpfen.

Was folgte war eine wilde Achterbahnfahrt in der Schweiz, denn zuerst wurde Frey an den FC Luzern ausgeliehen, danach zog es ihn für eine Saison zurück nach Bern und am Ende landete er noch für eine Spielzeit in Zürich. Beim FC Zürich glänzte der Stürmer in der Saison 17/18 erneut und fand zu alter Stärke. Wettbewerbsübergreifend erzielte der grossgewachsene Stürmer 16 Tore. Insbesondere sein Tor im Cup-Final gegen die Young Boys, mit dem er den Zürchern zum Cupsieg verhalf, bleibt in Erinnerung.

Der Mittelstürmer feiert 2018 den Cupsieg mit dem FC Zürich.

Der erneute Schritt ins Ausland wurde zu Wechseljahren

Als Nächstes kürzen wir seine Karrierestationen etwas ab, denn Michael Frey wechselte zwischen 2018 und 2012 viermal den Verein. Seine Stationen hiessen Fenerbahçe, 1. FC Nürnberg, Waasland-Beveren und schliesslich Royal Antwerpen.

Vor allem der Zwischenstopp in Belgien bei Waasland-Beveren brachte wieder neuen Schwung in seine Karriere, die zuvor durch viele verletzungsbedingte Ausfälle immer wieder gebremst wurde. Denn in der Jupiler Pro League 20/21 erzielte er in 27 Spielen 12 Tore, doch selbst seine Torausbeute konnte dem SK Beveren nicht zum Ligaerhalt verhelfen. Nach dem Abstieg mit Beveren streckten mit Royal Antwerpen, ehemalige Ligakonkurrenten aus Belgien, die Fühler nach dem Stürmer aus.

Michael Frey wurde in seiner Karriere immer wieder von Verletzungen geplagt.

Bei Royal Antwerpen zeigte der Münsinger starke Leistungen, denn in 69 Spielen für den Verein erzielte er 33 Tore und vier Torvorlagen. Doch auch dieses Engagement hielt nicht allzu lange, auch aufgrund zahlreicher Verletzungen und so landete Michael Frey via Umweg über Schalke nun Anfangs Jahr auf der Insel bei den Queens Park Rangers. Es ist bereits sein sechstes Land, in dem er aktiv war.

Frey wird erneut von Verletzungen ausgebremst

Der Mittelstürmer zeigte diese Saison einen starken Auftakt, denn in den ersten sechs Spielen erzielte er drei Treffer und lieferte eine Vorlage. Auch im EFL Cupspiel gegen Cupspiel fand der Ball den Weg ins Netz. Während es Frey persönlich lief, kam sein Team überhaupt nicht in die Gänge, da halfen auch die Tore des Stürmers nicht. Denn nach 15 Spieltagen stehen die Rangers auf dem letzten Tabellenplatz, mit läppischen zehn Punkten. 

Und zu allem Übel fehlt nun auch noch Toptorjäger der Rangers Michael Frey (4 Tore) mit einer Wadenverletzung. Die letzten fünf Ligaspiele verpasste er bereits und auch eine Rückkehr ist derzeit noch nicht absehbar. Der Verein teilte lediglich mit, dass er sich derzeit am Erholen sei. Einmal mehr wird Frey also von Verletzungen zurückgeworfen und dies in einer Phase wo er in London mit Abstand den besten Saisonstart aller Spieler im Team erwischte. 

Die Queens Park Rangers vermissen den Schweizer Stürmer schmerzlichst, denn auch Neuzugang Zan Celar, Toptorjäger des FC Lugano der vergangenen Saison, kommt noch überhaupt nicht in Fahrt. In 15 Liga-Spielen kommt Celar auf null Tore und null Vorlagen, und dies, obwohl er wettbewerbsübergreifend mit 18 Spielen am meisten Einsätze bekam der ganzen Mannschaft (neben Jimmy Dunne und Paul Smyth). Es zeigt nochmal deutlich, wie sehr Frey im Spiel der Londoner fehlt und wie dringend sie ihn in der schwierigen Phase brauchen könnten. 

Der ehemalige Lugano-Topscorer Zan Celar kommt bei den Queens Park Rangers überhaupt noch nicht in Fahrt. Für den verletzten Michael Frey ist er kein adäquater Ersatz.

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2024-11-10 18:00:52