Als Leihspieler feierte Kastriot Imeri in der letzten Saison den Schweizer Meistertitel mit dem FC Thun. Der 26-Jährige trug mit 14 Scorerpunkten (sechs Tore und acht Assists) aus 30 Partien seinen Teil zum riesigen Erfolg bei. Nun ist er zurück bei seinem Stammverein YB und avancierte gleich im ersten Saisonspiel gegen Sion zu einem der grossen Matchwinner.
Kastriot Imeri musste beim Saisonstart zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen, doch weil Alan Virginius nach 25 Minuten das Spiel angeschlagen verlassen musste, kam der Genfer zum Zug. Imeri zeigte in der Folge seine Qualitäten und bereitete sowohl das zwischenzeitliche 2:0 von Alvyn Sanches als auch das vorentscheidende Tor von Samuel Essende zum 3:2 vor. Mit seinen zwei Vorlagen avancierte der Mann mit dem feinen Fuss zu einem der grossen Matchwinner beim 4:2-Erfolg.
Die Zukunft des einfachen Schweizer Nati-Spielers bleibt aber trotz dessen starkem Auftritt offen. Trainer Gerardo Seoane liess sich wie folgt vom Blick zur Rolle von Imeri zitieren: "Er ist im Konkurrenzkampf mit den anderen Spielern. Er ist eine Option von Anfang an, aber auch eine Option, um hereinzukommen." Damit dürfte der 26-jährige Genfer nur bedingt zufrieden sein, weswegen er gemäss der genannten Quelle offen für einen Abgang aus Bern sein soll.
Zuletzt gab es schon einmal Gerüchte, dass Mauro Lustrinelli ihn gerne in die Bundesliga zu Union Berlin lotsen würde. Von weiteren Interessenten ist bislang nichts bekannt. Sollte jedoch ein attraktives Angebot auf den Tisch flattern, wäre Imeri alles andere als abgeneigt, den BSC Young Boys endgültig zu verlassen. Der Vertrag des Schweizer Offensivspielers in Bern läuft noch bis 2027, und eigentlich müsste YB einen Mann seiner Qualitäten unbedingt halten wollen. Man darf gespannt sein, wie es mit Imeri weitergehen wird.
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