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Selina Gasparin hofft nach Bergunfall von ehemaliger Biathlon-Kollegin Dahlmeier auf 'ein Wunder'

Die Schweizerin zeigte sich bestürzt über den Unfall von "Naturmensch" Laura Dahlmeier

Nach dem schweren Bergunfall von Laura Dahlmeier im pakistanischen Karakorum-Gebirge meldet sich ihre frühere Konkurrentin Selina Gasparin zu Wort. Die Schweizer Biathlon-Ikone zeigt sich tief betroffen und beschreibt Dahlmeier als erfahrene, umsichtige Alpinistin, die in den Bergen stets mit Respekt unterwegs war.

Die Sorge um Laura Dahlmeier wächst. Die ehemalige deutsche Biathlon-Dominatorin, zweifache Olympiasiegerin von 2018, ist bei einer Tour im pakistanischen Karakorum-Gebirge verunglückt. Ein Steinschlag soll die 31-Jährige und ihre Seilpartnerin getroffen haben. Laut ZDF wurden bislang aus dem Rettungshelikopter "keine Lebenszeichen" gesichtet. Eine Bergung ist bislang nicht erfolgt.

Für Selina Gasparin, langjährige Rivalin und Weggefährtin auf der Loipe, ist die Nachricht ein Schock. Im Gespräch mit dem Blick sagte die Schweizerin: "Es hört sich surreal an, wir können nur auf ein Wunder hoffen."

Gasparin kennt Dahlmeier nicht nur aus zahlreichen Weltcups, sondern auch als leidenschaftliche, naturverbundene Bergsportlerin. Es habe sie nicht überrascht, dass sich die Deutsche erneut in dieser abgelegenen Hochgebirgsregion aufgehalten habe, denn sie sei regelmässig "in jenes Gebiet "geflogen, um Touren zu machen.

Dabei betont Gasparin die Umsicht und Erfahrung ihrer Kollegin: "Überhaupt ist sie eine sehr erfahrene Bergsteigerin. Ich kenne sie als sehr vorsichtig und alles andere als waghalsig."

Seit dem Rücktritt vom aktiven Biathlonsport 2019 sei Dahlmeier ein echtes Naturkind gewesen, bescheiden, authentisch, ohne Star-Allüren: "Sie ist so, wie man sich ein echter Naturmensch vorstellt: Mega normal, bodenständig. Ein flotter, lieber Mensch. Sie ist überhaupt nicht abgehoben – und das trotz ihrer frühen Erfolge."

Bereits im Februar war Dahlmeier als TV-Expertin bei der Biathlon-WM in der Lenzerheide im Einsatz. Auch da nutzte sie jede Gelegenheit, um in die Berge zu gehen. "Sie kam generell oft nach Graubünden, um hier Wanderungen zu unternehmen. Die Berge sind ihre grosse Leidenschaft", so Gasparin gegenüber dem Blick.

Die Garmisch-Partenkirchenerin ist ausgebildete Bergführerin und Mitglied der Bergwacht. Ihr Management will sich erst dann mit weiteren Informationen an die Öffentlichkeit wenden, wenn gesicherte Erkenntnisse vorliegen.

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2025-07-30 10:30:08