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Zverev erklärt, warum Djokovic eine Klasse für sich ist

Ehrliche Worte des French-Open-Champions

French-Open-Sieger Alexander Zverev sprach offen über seine Duelle mit den besten Tennisspielern aller Zeiten. Für ihn gibt es keine Zweifel: Novak Djokovic und die Matches gegen den serbischen Star stellen die grösste und schwierigste Herausforderung seiner Karriere dar.

In der deutschen TV-Sendung „Knozi“ verglich Zverev unverblümt seine Matches gegen die „Grossen Drei“ sowie gegen die aktuell führenden Spieler der Weltrangliste. Obwohl er gegen Djokovic in 14 Begegnungen nur fünf Siege verbuchen konnte, darunter der bedeutende Triumph im Halbfinale der Olympischen Spiele in Tokio, gibt Zverev zu, dass man gegen den Serben über die eigenen Grenzen hinausgehen muss:

„Ich liebe es, gegen Novak zu spielen!“

„Der härteste Gegner war für mich immer Novak Djokovic. Wir hatten stets gute Matches und grossartige Situationen auf dem Platz. Er hat mich zwar öfter geschlagen, aber er hat eben generell mehr gewonnen“, so der ehrliche Deutsche.

Besonders bemerkenswert ist, dass Zverev Djokovic in seiner Karriere noch nie in einem Grand-Slam-Match, das zu Ende gespielt wurde, besiegen konnte. Der einzige Sieg bei den grössten Turnieren stammt aus dem Halbfinale der Australian Open im letzten Jahr, als Novak verletzungsbedingt aufgeben musste. Das einzige Mitglied der legendären „Grossen Drei“, gegen das Zverev eine positive Bilanz (4:3) aufweist, ist Roger Federer. Der Deutsche verriet auch das Geheimnis dieses Erfolgs:

„Roger spielte schnell, aber ich konnte noch schneller spielen. Ich wusste, dass ihm das überhaupt nicht gefiel. Ich hatte eine gute Taktik und wusste, wie ich sie einsetzen konnte, deshalb habe ich ihn öfter geschlagen, als ich gegen ihn verloren habe.“

„Rafa war zu stark für mich“

Mit Rafael Nadal war die Geschichte anfangs schmerzhaft – Zverev verlor die ersten fünf Matches gegen den Spanier:

„Damals war er körperlich einfach zu stark für mich. Ausgeglichene Matches habe ich verloren, weil ich müde wurde. Das änderte sich erst, als ich 23-24 Jahre alt war. Seitdem habe ich vier der letzten sechs Duelle gewonnen“, erklärt Zverev.

„Sinner hat sein Spiel enorm verbessert“

Was die neue Generation betrifft, die derzeit das Welttennis dominiert, macht Zverev einen grossen Unterschied zwischen Jannik Sinner und Carlos Alcaraz. Gegen den Italiener hat er eine katastrophale Bilanz (4:11):

„Ich spiele lieber gegen Carlos als gegen Jannik. Am Anfang kam ich mit Sinner leichter zurecht, aber jetzt habe ich sogar zehn Niederlagen in Folge gegen ihn! Er hat sein Spiel enorm verbessert, ist extrem konstant und schenkt nichts her. Ich mag auch Carlos. Manchmal gewinne ich, manchmal verliere ich, aber die Partien sind immer unglaublich. So war es auch im Winter bei den Australian Open, als er mich nach fünfeinhalb Stunden besiegte, aber es hat sehr viel Spass gemacht“, schloss Zverev.

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2026-07-30 20:06:42