Die Länderspielpause ist vorbei und in der Bundesliga gehörte die Bühne gleich mehreren Schweizern. In den fünf Spielen war eine Menge los und in allen fünf Spielen waren Schweizer im Einsatz. Für Johan Manzambi war das Spiel eine Berg- und Talfahrt.
Der 19-Jährige spielte als einziger Schweizer von Beginn weg. In der ersten Halbzeit kam er immer wieder zum Ball und zeigte gute Ansätze, das Tor fiel aber auf der anderen Seite. Der ehemalige FCSG-Stürmer Ermedin Demirovic pflückte eine Flanke gefühlvoll runter und vollendete sehenswert mit der Hacke zum 1:0 für die Stuttgarter.
In der zweiten Halbzeit war der SC Freiburg dann drückender. Erst konnte Igor Matanović in der 81. Minute ausgleichen, ehe Manzambi die ganze VfB-Verteidigung austanzte und auf Derry Scherhant spielte. Dieser scheiterte im ersten Anlauf noch, der Nachschuss sass dann aber. In der 91. Minute setzte sich Manzambi dann erneut stark durch und konnte einen Elfmeter herausholen. Matanovic verwandelte diesen souverän zum 3:1.
Nach einer starken Leistung endete der Nachmittag für Manzambi dann aber bitter. In der sechsten Minute der Nachspielzeit hob er das Bein viel zu hoch an und traf seinen Gegenspieler im Gesicht. Dafür sah Manzambi die Rote Karte und wird damit kommendes Wochenende zusehen müssen.
Zusehen mussten auf der Gegenseite übrigens auch Luca Jaquez und Leonidas Stergiou. Ersterer fehlt zurzeit verletzt, Stergiou stand ohne Begründung nicht im Aufgebot.
Einiges geboten bekamen die Fans an der Alten Försterei. Bei den Gästen stand Albian Hajdari in der Startformation und zeigte eine gute Leistung. In der 77. Minute musste er dann allerdings angeschlagen raus, die Führung konnte sein Team aber auch ohne ihn verteidigen. Im Mittelfeld spielten die beiden Ex-Basler Wouter Burger und Leon Avdullahu durch.
Wie gewohnt stand Gregor Kobel beim BVB von Beginn weg auf dem Rasen und hielt dabei eine reine Weste. Nach einer frühen Roten Karte gegen Heidenheim gewann Dortmund dank Toren von Guirassy und Beier mit 2:0.
Beim 1. FC Köln ist Joel Schmied quasi seit seiner Ankunft im Januar Stammspieler, dies hat sich auch nach dem Aufstieg geändert. Schmied sah in der 72. Minute die Gelbe Karte, auf der Gegenseite traf der Ex-Lugano-Spieler Mohamed Amoura zum 1:1. Die Wölfe gingen anschliessend in Führung, mussten in der 91. Minute aber den Ausgleich hinnehmen. Wolfsburg führte später noch einmal, musste aber in der 103. Minute erneut den Ausgleich hinnehmen.
Weiterhin nicht vom Fleck kommt Mainz 05. Nach nur einem Punkt nach zwei Spielen setzte es gegen RB Leipzig eine 0:1-Niederlage ab. Silvan Widmer kam wie so oft rund eine Viertelstunde vor Schluss ins Spiel.
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